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Roger Federer wechselt zum Tischtennis Drucken E-Mail

Roger Federer

Schulterverletzung zwingt Roger Federer zum Karrierenende – Wechsel zum Tischtennis

Nach dem Roger Federer mit der bevorstehenden Vaterschaft für Good News sorgte, schockierte er in einer Pressemitteilung heute morgen die ganze Tennis-Schweiz und sorgte in der Tischtennis-Szene für eine grosse Euphorie.











„Roger wird nie mehr richtig aufschlagen können, seine Schulter lässt dies nicht mehr zu“, so sein behandelnder Arzt. „Die Vor- und Rückhand-Bewegung ist aber nach wie vor möglich“. Als Jux meinte Federers Arzt, dass Roger doch Tischtennis spielen solle, da dort keine Überkopfbewegungen nötig seien. Der Basler nahm sich dies zu Herzen und meldete sich gestern Dienstagmorgen auf der Geschätsstelle von Swiss Table Tennis. Mitarbeiter Peter Wahlen: „Es war schon ein bisschen komisch, als ich am anderen Ende der Leitung den Namen Roger Federer hörte!“.  Federer fragte an, ob es möglich sei, dass STT einen Sparringpartner für ein erstes Training organisiert: „Ich fand die Idee meines Arztes wirklich gut und habe mir vorgenommen, eine Standortbestimmung zu machen. Die Fortsetzung der Tenniskarriere macht ohne guten Aufschlag keinen Sinn mehr“, so Federer, der in seiner Karriere 52 Einzeltitel gewann. 
 


Wenn ein Mann wie der Olympiasieger im Doppel ruft, dann rennt jeder: Swiss Table Tennis setzte alle Hebel in Bewegung und fand mit dem aktuellen Schweizermeister Nicola Mohler einen würdigen Sparringpartner. „Roger ist ein super Typ, es war mir eine grosse Ehre mit ihm seine ersten Gehversuche im Tischtennis zu machen. Er hat viel Talent, muss aber die Bewegungsabläufe noch anpassen“, so die Schweizer Nummer 1 im Tischtennis. Gegen Mohler hatte Federer vor allem am Anfang keine Chance, je länger aber das Spiel dauerte, desto besser konnte sich der 12-fache Grand Slam Sieger an die neuen Umstände gewöhnen. „Ich bin überrascht, dass es so gut funktioniert hat und werde mich dem Tischtennis nun mit dem gleichen Elan wie früher dem Tennis widmen“. Bei STT haben sich auch schon diverse Trainer gemeldet, die interessiert sind, den Basler auf seinem zweiten Weg zu unterstützen.
  
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. Oktober 2010 )