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Schweiz verliert gegen Slowenien
Die Schweizer Damen Nationalmannschaft konnte trotz der Comebacks von Monika Führer und Laura Schärrer die Sloweninnen nicht bezwingen. In der heimischen Rhyfallhalle unterlag die Equipe vor 100 Zuschauern mit 1:3. Dabei hatte der Abend aus Schweizer Sicht optimal begonnen.
Monika Führer (Weltnummer 311) startete ausgezeichnet in die Partie gegen Natalia Luzar (469) und liess ihrer Gegnerin in den ersten beiden Sätzen keine Chance. Auch im dritten Satz sah es lange gut aus, sie führte mit 10:8 und servierte für den Matchgewinn. Die Slowenin konnte aber beide Matchbälle abwehren und und ihren vierten Satzball verwandeln. Die Neuhauserin liess dann aber im 4. Satz nichts mehr anbrennen und brachte den ersten Punkt für die Schweiz ins Trockene.
Laura Schärrer (453) erwischte trotz der Führung im Rücken gegen Jana Tomazini (296) einen schlechten Start und verlor ihre ersten beiden Sätze klar. Im dritten Satz fand sie immer besser zu ihrem Spiel und hatte beim 10:7 drei Chancen auf 1:2 zu verkürzen. Die Slowenische Nummer 1 bewies aber Nervenstärke und konnte alle drei Satzbälle vereiteln und nutzte ihrerseits gleich den ersten Matchball, womit sie auf 1:1 stellen konnte.
Rachel Moret (604) traf im wegweisenden Spiel um den Sieg auf Manca Fajmut (396). Sie konnte den ersten Satz gewinnen, fiel dann aber aus dem Konzept und verlor die Sätze zwei und drei. Dank einer Steigerung im vierten Satz, wo sie vor allem taktisch clever agierte und beim abgewehrten Matchball Nervenstärke bewies, konnte sie die Slowenin in einen Entscheidungssatz zwingen. In diesem konnte sie aber nicht mehr an ihre Leistung im vierten Satz anknüpfen, weshalb sie klar mit 5:11 verlor.
Nun war es an Monika Führer, das 5. Spiel für die Eidgenossinnen zu erzwingen. Nach einem total verpatzten Start konnte Monika den dritten Satz für sich entscheiden und war auch im vierten Satz mit einer 8:4-Führung gut im Spiel. Das Time-Out der Gegnerin schien ihr aber den Rhythmus zu rauben. Jana Tomazini buchte die letzten sieben Punkte des Abends und sicherte den Sloweninnen den ersten Sieg im zweiten Spiel, nachdem sie gegen die Türkinnen mit 0:3 unterlagen. Pavel Rehorek, der Coach der Frauen, war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht und suchte nach Gründen für die Niederlage: „Man konnte spüren, dass die Girls vor dem heimischen Publikum nervöser waren als sonst. Führer hat die gleiche Gegnerin vor ein paar Monaten noch bezwungen. Aber heute wollte jede Spielerin mehr machen als nötig, bei einzelnen hatte ich sogar das Gefühl, dass sie gehemmt waren“. Als Rachel Moret den vierten Satz gewann, glaubte Rehorek an einen Gesamtsieg, im verlorenen fünften Satz sah er dann aber den Knackpunkt der Partie. „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, dann sieht das Schlussresultat anders aus“.
Euroliga. 3. Division. Frauen. Gruppe B. 2. Runde in Neuhausen: Schweiz - Slowenien 1:3. -- Monika Führer s. Natalia Luzar 3:1 (11:7, 11:4, 13:15, 11:7). Laura Schärrer u. Jana Tomazini 0:3 (5:11, 8:11, 10:12). Rachel Moret u. Manca Fajmut 2:3 (11:5, 6:11, 9:11, 12:10, 5:11). Führer u. Tomazini 1:3 (5:11, 10:12, 11:3, 8:11).

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