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SIDESPIN

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Thierry Miller im Interview Drucken E-Mail

Sidespin: Thierry, zwei Mal im Viertelfinale an der EM, bist du zufrieden mit dem Resultat?

Ganz zufrieden bin ich nicht, ich wollte eigentlich wie in Rotterdam oder Bremen eine Medaille holen... Wenn ich aber meinen (sehr) reduzierten Trainingsaufwand von zwei Stunden pro Woche sehe, muss ich sagen, dass meine Leistung okay war. Die Möglichkeit war aber da, eine Medaille zu holen, vor allem im Einzel. Im Doppel waren aus meiner Sicht fünf Doppel besser als alle Konkurrenten. Wir sind im Viertelfinal direkt gegen den amtierenden Europameister angetreten. Unsere 1:3 Niederlage geht in Ordnung, Egeholt/Slevin waren besser und ausgeglichener als wir.

Woran ist es im Viertelfinale gelegen? War der Gegner übermächtig?
Ich denke nicht, ich war einfach auf den wichtigen Punkten nicht sicher genug und machte unnötige Fehler, so konnte ich das Spiel nie drehen. Im 3. Satz konnte ich einen Satzball nicht verwerten und auch im 4. Satz waren Möglichkeiten vorhanden. Er hat aber verdient gewonnen, so ist eben Tischtennis, gewisse Punkte zählen doppelt und wenn man diese verliert, reicht es eben nicht.

Wie hast du den Anlass als solchen empfunden?
Die Lage in Porec selber ist sehr schön, die Organisation war aber leider oft mangelhaft. Die Doppelauslosung wurde erst zwei Stunden vor der 1. Runde bekannt gegeben und viele Spiele der 1. Runde gingen dadurch W.O. Da die Spiele in vier Hallen verteilt waren, war es sehr schwer, andere Spieler zu sehen. Ich habe es wirklich vermisst, andere Spiele von Schweizern sehen zu können, da dieses "Swiss O-Team" wirklich eine Unterstützung verdient hätte! 

Porec als Ferienort kann ich nur empfehlen, ich wünsche mir aber, dass die Organisation im tschechischen Liberec im 2011 besser ist.