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Michelle BrüggerVorschau Junioren EM in Prag

Vom 10.-19. Juli findet in Prag die EM der Junioren statt. Sonja Wicki, Pedro Pelz, Pavel Rehorek und Samir Mulabdic sind zuversichtlich, mit ihren Schützlingen gute Resultate herauszuholen und erklären, worauf in den zwei nächsten Kader-Zusammenzügen das Hauptaugenmerk gerichtet wird.

Mit Marco Graber, Paul-Antoine Collaros und Robin Moret kann Trainer Pedro Pelz auf seine besten drei Schützlinge zählen. Sie treffen auf Irland, Slowenien und Aserbaidschan. „Im vergangenen Jahr hatten wir unsere Chance auf eine bessere Platzierung nicht nutzen können und das Spiel um Gruppenplatz zwei knapp verloren. Ich hoffe, dass wir das dieses Jahr schaffen werden. Das wäre eine tolle Sache für uns. Welches starke Team wir dabei hinter uns lassen, müssen spielt für mich keine Rolle“, so der Deutsche. In den zwei Vorbereitungslehrgängen wird Pelz vor allem an den Doppeln feilen lassen: „Mit Graber/Moret haben wir ein schlagkräftiges rechts-links Duo das gut zusammenpasst und bei guter Auslosung weit kommen kann. Den beiden traue ich einiges zu“.

In der Kategorie U 15 Knaben kann Coach Samir Mulabdic guten Mutes an die Spiele herangehen. Gerade Linus Trummler befindet sich in Topform, von ihm darf man sich einiges erhoffen: „Wir haben eine gute Auslosung, das Ziel muss Rang 2 sein, damit wir  unter den besten 24 landen können. Trummler wird ergänzt von Denis Bernhard und Lionel Weber. Zusammen werden sie in den nächsten Tagen vor allem an ihrer Tischtenniskondition trainieren und sich über die Gegner informieren, was dann vor allem Mulabdics Aufgabe sein wird: „An der letzten EM waren wir zu spät über die Gegner orientiert und verschenkten so Punkte, dies passiert uns nicht noch einmal, wir werden von Anfang an bereit sein!“

Die Mädchen der U 18 erwartet eine knifflige Ausgangslage. Im ersten Jahr nach der Ära Führer/Schärrer müssen Rahel Aschwanden, Sara Kurtovic und Jacqueline Weiss als Vertreterinnen der neuen Generation gleich in Level 1 spielen, wo sie auf Ungarn, Frankreich und Weissrussland treffen werden. Ein Gesamtsieg darf nicht erwartet werden, aber jeder einzelne Sieg wäre ein sehr schöner Erfolg. „Die Mädchen müssen sich dies im Klaren sein und um jeden Ball kämpfen“, so Coach Pavel Rehorek, der vor Jahresfrist noch Rang 13 belegte. In den Trainings legt Rehorek deshalb vor allem viel Wert auf die Akklimatisierung an das erhöhte Tempo, das die Mädchen in Tschechien erwartet.

Schwierig zu beurteilen ist die Ausgangslage bei den U 15 Mädchen. Sonja Wicki stuft die Esten am stärksten ein und traut ihren Mädchen zu, sich im Kampf um Rang zwei gegen Israel und Armenien durchzusetzen: „Dies wäre aber sicher ein Grosserfolg“. Wicki will im ersten Zusammenzug viel an der Taktik und der Sicherheit trainieren, damit Michelle Brügger und Nurit Ehrismann das Rüstzeug haben, um mit viel Selbstvertrauen nach Prag zu reisen. „Wichtig ist auch ein guter Teamgeist, ohne den geht nichts!“.