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Schwächen des heutigen Klassierungssystems

Im Frühjahr 2008 bildete der ZVA eine Arbeitsgruppe, um das in der Schweiz verwendete Klassierungs- und Rankingsystem neu zu beleben und gerechter und angepasster zu gestalten.

Diese Arbeitsgruppe setzt sich folgendermassen zusammen
- Laurent Langel, Geschäftsführer STT
- Yves Odobert, Präsident AVVF (ZVA-Mitglied seit Juni 2009)
- Stefan Küttel, technischer Präsident OTTV
- Jean-Marc Wichser, Präsident SRK STT (ZVA-Mitglied seit Juni 2009)
- Bernard Clot, TK-Präsident AVVF

Die Arbeitsgruppe hat zuerst die Schwächen unseres heutigen Klassierungssystems beurteilt:

Die Stärke des Gegners (Sieg oder Niederlage) wird nur beschränkt berücksichtigt (für ein C10 ändert sich an der Klassierung nichts, egal ob er ein A18 oder ein B11 schlägt).

Namentlich im November und Dezember, also kurz vor der Neuklassierung zur Saisonmitte, ist die Ungerechtigkeit zwischen den wirklich gewonnenen Punkten und jenen, die hätten gewonnen werden sollen, besonders gross. (Schlägt ein Spieler ein C10, der ein paar Tage später zu B15 aufsteigt, wird dies nur als C10-Leistung gewertet und nicht als B15, wie der virtuelle Wert des Gegners ihm einbringen sollte).

Zu grosse Stagnation in der Klassierung nach ein paar Spielen. Ab Februar stehen die kommenden Klassierungen der neuen Saison praktisch schon fest.

Die Rankingberechnung benachteiligt die fleissig spielenden Tischtennisspieler ganz klar (da die Anzahl der Gesamtpunkte durch die Anzahl der gespielten Matchs geteilt wird).

Die Rankingberechnung benachteiligt die Spieler, die gegen schlechter klassierte Spieler antreten (Platzverlust anstelle einer Stagnation). pdf Beispiel: ein A20-klassierter Spieler, der im Schweizer Cup gegen zwei A16 spielt.

Da die Berechnungsgrundlage nicht übereinstimmt, ist eine Äquivalenz zwischen Herren- und Damenklassierung unmöglich. Jährlich kommt es zu zahlreichen «Problemen».


Letzte Aktualisierung ( Freitag, 04. September 2009 )