| Neues Klassierungssystem |
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Vorschlag der Arbeitsgruppe
Die Arbeitsgruppe hat mehrere andere Berechnungsarten untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass das ELO-System, das im Schach und im Französischen Tischtennisverband verwendet wird, den Bedürfnissen des Tischtennis am besten gerecht wird. Im Rahmen dieser Untersuchung hat sich das ELO-System bei der statistischen Berücksichtigung der 138'497 Resultate aus der Saison 2007/2008 bewährt! ELO Punkte BerechnungDas ELO-System ist leicht verständlich. Jeder Spieler hat eine Punkteanzahl, die je nach seinen Siegen und Niederlagen über die ganze Saison variiert. Dieser Punkteanzahl entspricht - gemäss einer Skala mit Unter- und Obergrenze der Punkte - eine Klassierung, die für mindestens die Hälfte der Saison gilt. Dies bedeutet, dass die Klassierungen im Dezember (wie heute, also nicht für alle Spieler) und im Mai für alle aktualisiert werden. Die Klassierung wird die heutige Nomenklatur anwenden) (D1 --> A20). Das Ranking wird monatlich aufgrund der ELO-Punkte aktualisiert. Versucht man, diese Formel zu verstehen, stellt man zuerst fest, dass die Anzahl gewonnener oder verlorener Punkte anhand der eigenen Punkteanzahl, ABER auch anhand der Punkteanzahl des Gegners berechnet wird. Dies wird die Spieler mehr motivieren, denn sie wissen, dass ihr Sieg aufgrund der effektiven Stärke beider Spieler belohnt wird. Neu ist auch der direkte Zusammenhang zwischen Ranking und Klassierung mit der gleichen Berechnungsgrundlage. Die 100 bestklassierten Herren und die 50 bestklassierten Damen werden nämlich ihr Ranking haben. Somit kommt es nicht mehr zu den heute grossen Unterschieden zwischen Ranking und Klassierung. Bei jedem Match wird das Gewinnen wichtiger, denn auch ein Sieg gegen einen schlechter klassierten Spieler wird Punkte einbringen. Zwar sind es nur wenige, dennoch sind diese wichtig. Bei der Damenklassierung gibt es den gleichen Vorteil: Die gleichen Punkte werden nämlich als Berechnungsgrundlage für die Herren- und Damenklassierung genommen. Die Arbeitsgruppe hat befunden, dass die Ergebnisanzahl der Damen nicht ausreicht, um zwei verschiedene ELO-Systeme aufzubauen. Das Damenranking wird somit auf der gleichen Berechnungsgrundlage aufgebaut und die Äquivalenztabelle wird also genauestens eingehalten. Mit der mathematischen Formel bleibt die Anzahl ELO-Punkte für die gleiche Spieleranzahl konstant. Die von einem Spieler verlorenen Punkte werden vom anderen gewonnen. Alle Niederlagen, also auch an Turnieren, müssen somit berücksichtigt werden. Dies ist umso wichtiger, weil das Ranking auf dem gleichen System gründet. Es wäre unzuverlässig, wenn die Niederlagen nicht berücksichtigt würden. Durch mehrere Elemente im ELO-System hat dies dennoch nur auf sehr wenige Spieler einen Einfluss, denn je weiter ein Spieler an einem Turnier vorstösst, umso mehr Spieler wird er schlagen und umso mehr Punkte wird er gewinnen, auch wenn er schlechter klassierte Spieler schlägt. Beispielsweise wird ein C8-klassierter Spieler, der einen D5 schlägt und dann einem C8 unterliegt, die im zweiten Match verlorenen Punkte mit den durch seinen Sieg in der ersten Runde gewonnenen Punkten kompensieren können. Unterliegt dieser Spieler in der ersten Runde seiner Serie einem D5-klassierten Spieler, der eigentlich C10-klassiert sein sollte, oder der in der ersten Runde der B-Serie einem B15 unterliegt, verliert er nur sehr wenige Punkte, die er z.B. mit einem einzigen Sieg in einer anderen Serie kompensieren kann. Ein anderes Beispiel: in einer Tabelle mit 100 Spielern gewinnt ein D4-Spieler, der einen D1, dann einen D3 und einen weiteren D3 schlägt, bevor er im Achtelfinal einem D5 unterliegt, in jedem Fall Punkte. Es ist auch vorgesehen, das Bonuspunktesystem auf die Turniere auszudehnen. Die Arbeitsgruppe schlägt ausserdem vor, das Malussystem bei Untätigkeit zu mildern, denn ehemals gute Spieler erreichen meistens rasch wieder ein interessantes Niveau. |





ELO Punkte





