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Professionelles Bestreiten eines Wettkampfes
Eine seriöse Matchvorbereitung ist die halbe Miete für ein erfolgreiches Spiel. Für Breitensportler sind die folgenden Tipps sicher ein interessanter Ansatz zur Optimierung der Vorbereitung, selbstverständlich aber schwierig zu realisieren, spielen sie doch sehr oft gleich nach Feierabend noch einen Wettkampf gegen einen Gegner, den sie meistens gar nicht kennen. „Trotzdem können diese Tipps auch Breitensportler weiterbringen. Speziell bei Turnieren sind sie für praktisch jedermann anwendbar und sehr nützlich", findet das Schweizer Aushängeschild Nicola Mohler, der diese Vorbereitungsmassnahmen strikte befolgt. Einen Tag vor dem Wettkampf ist nur ein kurzes Training angesagt. „Ich spiele meistens eine Übung und bestreite dann ein bis zwei Trainingsmatches vor dem Wettkampftag", meint der amtierende Schweizermeister. Danach sollte man auf eine gute Regeneration achten (Sauna, Massage, Bad, autogenes Training, frühzeitiges Schlafengehen) und eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit wie zum Beispiel Pasta zu sich nehmen. Am Tag vor dem Wettkampf verabredet man sich mit einem Partner zum Einspielen und organisiert die Anreise (Transport, Fahrpläne). Man informiert sich nochmals über den Spielplan (Spielzeiten, Tische) und kontaktiert den Coach. Vor dem Schlafengehen analysiert man idealerweise nochmals die Spielweise des Gegners (sofern dieser im Voraus bekannt ist) und legt sich eine Taktik zurecht. Man macht die Schläger und die Ersatzschläger inklusive der Beläge bereit bevor man sich genügend Schlaf gönnt. „Ausreichend Schlaf ist das A und O vor einem Wettkampf. Ist man nicht ausgeruht, leidet die Konzentration und Leistungsfähigkeit darunter", weiss Nicola Mohler aus Erfahrung. Am Morgen des Wettkampfs absolviert man optimalerweise ein kleines Footing um danach zum Packen der wichtigsten Sachen zu schreiten: wichtige Sachen, die man immer dabei haben muss, sind Schläger und Ersatzschläger (inklusive Beläge), Sportschuhe und Bälle. Zur Organisation trägt man den Einsatzplan, die Lizenz und seine Startnummer bei sich. Für die Verpflegung vor und während dem Wettkampf allenfalls Ess- und Wassercoupons und für nach dem Spiel die Duschutensilien. Kurz vor dem Wettkampf (ca. zwei Stunden vorher) verpflegt man sich nochmals. Bis ca. 15 Minuten vor dem Wettkampf spielt man sich ein um danach 10 Minuten vor Wettkampfbeginn am Tisch zu erscheinen. Bei Mannschaftswettkämpfen wärmt man sich ab dem Entscheidungssatz auf (Puls über 150). Genug Wasser/Elektrolytgetränke und eventuell etwas zu Essen (Riegel/Früchte) werden bereitgestellt. Nun heftet man die Startnummer an, stellt (falls vorhanden) die Kamera auf für die Videoaufnahmen und bereitet sich gemeinsam mit dem Coach auf das Spiel vor. „Wie man sich unmittelbar vor dem Spiel verhält, ist sehr individuell. Wichtig ist einfach, dass man anschliessend aufgewärmt, konzentriert und mit viel Elan in den Wettkampf starten kann", findet Nicola Mohler. Während dem Wettkampf sollte man sich Handtuchpausen nehmen, die Satzpausen ausnützen und gut zuhören, was der Coach einem mitteilt. Man kann die Satzpausen auch nützen, um jeweils ein bis zwei Schlücke Wasser oder etwas Isotonisches zu trinken und evtl. eine kleine Zwischenverpflegung zu essen. Nach dem Wettkampf analysiert man das Spiel evtl. mit der Videoaufnahme. Man schaut auf das nächste Spiel voraus und nimmt Getränke und eine Zwischenverpflegung zu sich. Es bleibt nochmals zu erwähnen, dass diese Art einen Wettkampf anzugehen äusserst professionell und somit im Breitensport nur begrenzt anwendbar ist. Dennoch sind einige wichtige Tipps inbegriffen, die von D1-A20 wichtig und umsetzbar sind! „Ich bin überzeugt, dass jeder den einen oder anderen kleinen Punkt in seiner Wettkampfvorbereitung noch verbessern kann. Es ist ja allgemein bekannt, dass zum Teil kleine Dinge den Unterschied machen können", so Nicola Mohler. |










