| Super Ping Pong |
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Tischtennis als
Discosport
Tischtennis spielen im Ausgang? Das geht! Bereits seit
Frühling 2008 findet in Bern einmal pro Monat SuperPingPong statt, eine
Partyreihe rund um den Tischtennissport. Die aus Zürich importierte Idee,
lockeren Sport in einen Club mit DJ-Musik zu übertragen, schlug damals, im April
2008, in Bern sofort ein: Rund 80 Personen strömten bei der ersten Austragung
in den Wasserwerk-Club im Stadtberner Mattequartier, fassten Schläger und
stellten sich in die Reihe. Denn bei SuperPingPong werden nicht etwa
Einzelkämpfe ausgetragen oder im Turniermodus gespielt: Alle sollen mitmachen
können. Das Zauberwort heisst Rundlauf (oder "Amerikanerle"), so wie früher auf
dem Pausenhof.
Die erste Party war so erfolgreich, dass die Spieler zur Polizeistunde kaum mehr von den zwei Tischen wegzubringen waren. Seit diesem ersten SuperPingPong ist der Anlass zum Kultevent geworden. Inzwischen in die Innenstadt in den Club Bonsoir umgezogen, findet SuperPingPong seit Frühling 2009 immer am ersten Mittwoch im Monat statt und lockt bis zu 200 Personen an. Auf die nächste Party werden die jungen Berner jeweils mit einem E-Mail-Newsletter oder via Facebook aufmerksam gemacht. Zum Erfolgsgeheimnis der Party beitragen dürfte aber im Wesentlichen, dass für einen Abend im Nachtleben nicht nur der Konsum im Vordergrund steht. SuperPingPong bricht das alte Ausgeh-Schema auf und bietet Ausgang, aktuelle Musik, Bewegung, aktive Mitgestaltung und vor allem Spass. Der Eintritt kostet 5 Franken, was mit den Bareinnahmen die Aufwände des Clubs im Idealfall gerade deckt. Die Organisatoren, Sara Pfäffli (27-jährige Journalistin) und Stephan Habegger (30-jähriger Psychologe), veranstalten die Party ehrenamtlich. Wie sieht die Zukunft von SuperPingPong aus? Die Party soll wachsen können. Manchmal platzt der Anlass aus allen Nähten, die Reihe der Spieler schlängelt sich durch den ganzen Club, deshalb wäre ein dritter Tisch wünschenswert. Auch halten die Veranstalter die Augen offen nach neuen Schlägern, denn die bisher zur Verfügung gestellten Schläger leiden von Mal zu Mal mehr, bei einigen blättert der Belag ab, manche haben nicht einmal mehr einen Griff. Nebst der Aufwertung der Infrastruktur haben es sich die Veranstalter zum Ziel gesetzt, das monatliche Schema hin und wieder mit speziellen SuperPingPong-Abenden zu beleben. Als nächstes ist am 23. Dezember ein Weihnachts-Special geplant, bei dem ein SuperPingPong-König oder eine -Königin gesucht und mit einem Preis belohnt werden soll. Für all diese Vorhaben sind die Organisatoren auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen. Interessierte Firmen an Bord zu holen, die sich an einem coolen und gleichzeitig gesundheitsfördernden Club-Event mit einem Logo auf Schlägern oder Tischen präsentieren wollen, ist deshalb ein weiteres Ziel von SuperPingPong. Doch bei allen Plänen wird auch künftig etwas im Vordergrund stehen: Der Spass - und der olympische Gedanke. Dabeisein ist alles. Also: Aasuuge! www.superpingpong.ch
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