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Rachel Moret


Interviews mit den Top-Favoritinnen

Die vier Top-Favoritinnen für den Schweizermeisterschaftstitel in Crissier nehmen Stellung zur Auslosung, ihren Zielen und wie es mit ihrer Vorbereitung aussieht.





Was denkst du über die Auslosung?

Rachel Moret: Die Auslosung erstaunt nicht. Nur Elmira Antonyan hätte aufgrund ihres schlechten Rankings früh auf irgendwen treffen können. Die restliche Auslosung ist nicht erstaunlich, weder im Einzel noch im Doppel!

Monika Führer: Die Auslosung ist nicht von Bedeutung. Wenn ich Schweizermeisterin werden will, muss ich gegen alle siegen können.

Laura Schärrer: Meine Auslosung ist zwar schwierig und ich hätte mir teilweise eine andere Gegnerin gewünscht, grundsätzlich bin ich aber zufrieden. Ich denke für mich ist es eher ein Vorteil schon ab der ersten Runde gefordert zu sein, da ich so durchgehend eine gute Leistung zeigen muss.

Elmira Antonyan: Dass ich im Einzel so früh auf eine der drei topgesetzten Spielerinnen treffen würde ist etwas überraschend, nach den Vorgaben aus Ranking und Klassierung aber gut möglich. Im Doppel und Mixed hoffe ich, dass meine zugelosten Partner nicht zu hohe Erwartungen haben; wir werden in Crissier zum ersten Mal zusammen spielen.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Rachel Moret: Natürlich möchte ich meinen Einzeltitel verteidigen und versuchen, den Titel im Damendoppel mit Rahel Aschwanden und im Mixed-Doppel mit meinem Bruder zu gewinnen.

Monika Führer: Ich möchte den Titel gewinnen.

Laura Schärrer: Ich will den Titel im Einzel holen. Nach zwei Silbermedaillen in den letzten zwei Jahren möchte ich nun auch die Goldene. Zusammen mit Monika Führer wollen wir unsere Siegesserie fortsetzen und im Mixed rechne ich mir ebenfalls eine gute Chance auf eine Topplatzierung aus.

Elmira Antonyan: Resultatmässig keine; von Spiel zu Spiel schauen was möglich ist.

Wie sah deine Vorbereitung aus? Wie sieht es mit deiner Form aus?

Rachel Moret: Seit zwei Monaten bin ich in Deutschland, wo ich täglich mit guten Spielern spielen kann, manchmal sogar zweimal am Tag. Ich bin somit in Form. Ich bin soeben mit der Nationalmannschaft von einem viertägigen Aufenthalt in Istanbul heimgekehrt. Wir konnten vor diesem Wochenende gut trainieren.

Monika Führer: Ich habe in Linz sehr gut trainiert und fühle mich ziemlich sicher. Wenn ich es schaffe, meine Trainingsleistung in den Wettkampf umzusetzen, sollte der Titelgewinn eigentlich sehr gut machbar sein.

Laura Schärrer: Eine spezielle Vorbereitung auf diese Schweizermeisterschaften habe ich nicht gemacht. Da ich seit dem Saisonbeginn voll am Trainieren bin und durch die gute Wettkampfpraxis in der zweiten Bundesliga profitiere, sollte ich an diesem Wochenende topfit sein.

Elmira Antonyan: Nach den Sportferien hatten wir die Halle erst wieder diese Woche zur Verfügung. Also keine optimale Vorbereitung für die SM. Meine Form lebt weitgehend von der Erfahrung.

Was ist für dich der Schlüssel zum Erfolg?

Rachel Moret: An der Schweizermeisterschaft muss man über der Sache stehen, dem Druck standhalten. Man muss in guter Form sein und darf keine Angst haben.

Monika Führer: Wie bereits erwähnt muss ich meine Trainingsleistungen in den Wettkampf umsetzen.

Laura Schärrer: Für mich gilt es in erster Linie die ganze Sache lockerer zu sehen und mit Spass spielen. Klingt im Prinzip banal, aber ich war wohl in den letzten beiden Jahren (wo ich jeweils im Einzelfinale knapp gescheitert bin) zu verkrampft und zu wenig cool.

Elmira Antonyan: Disziplin, Wille und Leistungsbereitschaft für 5-6 Trainings pro Woche war das Rezept in meinen jungen Jahren. Die Familie unterstützte mich dabei bedingungslos, manchmal musste sie meinen Eifer gar bremsen.