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Pingsider

2018 12 13 16 05 15 Pingsider The Romanian Secret YouTubeRumäniens Geheimnis

Rumänien bringt seit dem zweiten Weltkrieg immer wieder aussergewöhnliche Tischtennisspielerinnen hervor. Pingsider, die Webserie des ITTF ist dem Phänomen auf den Grund gegangen und hat sich auf die Suche nach der Antwort auf Rumäniens Erfolg gemacht.

Der Sidespin fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, und wer dann immer noch offene Fragen hat, kann sich das sehenswerte Video (auf Englisch) zu Gemüte führen.

 

Text: Annina Häusli / Foto: Screenshot Youtube-Video

 

Ella Zeller-Constantinescu, Angelica Rozeanu, Sari Szasz, Mihaela Steff, Ottilia Badescu, Daniela Dodean, Elisabeta Samara, Bernadette Szcos… Die Liste von erfolgreichen rumänischen Tischtennisspielerinnen könnte noch beliebig erweitert werden. Der Medaillenspiegel ist ähnlich eindrücklich: 20x Gold, 9x Silber und 19x Bronze an Weltmeisterschaften, 21x Gold, 20x Silber und 29x Bronze an Europameisterschaften und 101x Gold, 67x Silber und 103x Bronze an Jugend-Europameisterschaften.

 

Woran liegt es, dass ein eher kleines, nicht gerade reiches Land wie Rumänien es immer wieder schafft, seine Spielerinnen an die Weltspitze zu pushen? Der Internationale Tischtennisverband (ITTF) ist nach Budapest gereist, um mit dem Verband, Spielerinnen und Trainer zu sprechen.

 

Konstanz im Trainerstaff

Ella Zeller-Constantinescu, fünffache Weltmeisterin, war in den 50er-Jahren die erste Spielerin, die nach Bukarest ins Trainingszentrum geholt wurde, damit sie sich voll und ganz aufs Tischtennis konzentrieren konnte. Heute sagt sie: «In Rumänien wird kein Talent verschwendet.» Dies sei ein Grund, warum es immer wieder Frauen an die Spitze schaffen.

 

Einen grossen Anteil an den letzten Erfolgen hat sicher Trainer Viorel Filimon, der die Damen seit 24 Jahren trainiert und unterstützt. «Talente fördert man nicht innerhalb weniger Tage oder Monate, so etwas dauert Jahre, bis sie an der Spitze ankommen», erzählt er dem Pingsider. Filimon war dabei, als Ottilia Badescu Gold an der EM 2001 gewann, als Elisabeta Samara, Bernadette Szocs und Daniela Dodean 2017, zum ersten Mal nach 12 Jahren, wieder Gold an der Team-EM gewannen, und er war dabei, als Szocs im Februar in Montreux den CCB Europe Top 16 Cup gewann.

 

«Wir hatten nie viel Geld und wir mussten hart arbeiten und kämpfen, um so weit zu kommen, deshalb wollten wir alle es umso mehr schaffen», sagt die ehemalige Spitzenspielerin (beste Platzierung Weltnummer 3 im Jahr 2001) Mihaela Steff im Video. Steff gewann Ende der 90er und Anfangs der 2000er mehrere Medaillen an Europameisterschaften im Einzel und im Team. Das politische System Rumäniens, der Sozialismus, führte ausserdem dazu, dass sportlicher Erfolg eine der wenigen Möglichkeiten war, ins Ausland reisen zu können.

 

Nachfolgerinnen sind bereit

 

Die nächste Generation steht auch bereits in den Startlöchern. Die 13-jährige Elena Zaharia trainiert fünf Stunden pro Tag, wie sie im Video erzählt. An den Jugendeuropameisterschaften in Cluj gewann sie sowohl im Einzel, als auch im Team bei den U15-Mädchen die Goldmedaille. Für die Zukunft ist in Rumänien also gesorgt.

 

Wer noch mehr, noch ausführlicher wissen will, kann auf folgenden Link klicken und sich das Video auf Englisch in voller Länge auf Youtube ansehen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=751&v=RfKTEsCc_iY

 

Weitere Artikel in dieser Ausgabe:

Update Little Tokyo

Tischtennistheorie: Aufschlag als Vorhandorientierter Spieler

Tessiner Ecke: Zu Besuch bei Familie Williams

Top 16: Interview mit Lionel Weber

 

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