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Elia Schmid mit dem besseren Ende im Finale gegen Lars Posch

SM 2018 Sonntag3 internet 13 von 28Elia Schmid mit dem besseren Ende im Finale gegen Lars Posch

Mit diesem Finale hat niemand gerechnet – am allerwenigsten wohl die Finalisten selbst. Lars Posch und Elia Schmid spielen sich an der SM bis ins Finale und duellierten sich dort auf höchstem Niveau.

 

Rachel Moret verpasst das Tripple und holt zweimal Gold und einmal Bronze.

Text: Annina Häusli / Fotos: René Zwald

 

Mit einem Jubelschrei liess sich Elia Schmid nach dem verwerteten Matchball zu Boden fallen. Soeben hat er in Neuenburg den Titel im Einzel gewonnen. Zwar bereits zum zweiten Mal, doch sein erster Erfolg (2014) liegt schon ein paar Jahre zurück. Im Finale bezwang er den Überraschungsfinalisten Lars Posch mit 4:2.

 

Nach der Siegerehrung zeigt sich der Berner Oberländer, der für den TTC Kloten in der Nationalliga A spielt, überwältigt. «Ich habe absolut nicht damit gerechnet, am Ende Gold zu holen», sagt Schmid. Er habe zwar schon eine Medaille zum Ziel gehabt, doch dass es gleich die goldene werden würde, hätte er nicht geglaubt. «Ich wusste zwar, dass ich gut in Form bin. Aber das sind die anderen Spieler hier auch», so der frischgebackene Schweizermeister weiter.

 

Im Halbfinale wäre auch beinahe Endstation für Schmid gewesen. Gegen den Genfer Nicolas Champod, der in Neuenburg einen Grossteil des Publikums auf seiner Seite hatte, musste Schmid einen 1:3-Satzrückstand aufholen, ehe er sich im siebten und letzten Satz in einen Rausch spielte und diesen mit 11:2 gewann. Für Schmid heisst es nun, mit Kloten in der NLA den Ligaerhalt zu sichern. Momentan auf dem letzten Platz, wird es ein schwieriges Unterfangen für die Flughafenstädter. Schmid lässt dabei offen, wo er nächste Saison spielen wird, wenn der Abstieg nicht mehr verhindert werden kann. «Ich würde nächste Saison aber gerne in der NLA spielen.»

 

Lars Posch holt zweimal Edelmetall

 

SM 2018 Sonntag3 internet 7 von 28

 

Für seinen Finalgegner Lars Posch, der für den TTC Wädenswil in der Nationalliga B spielt, hat Schmid nur lobende Worte übrig: «Er hat sehr stark gespielt, dass er es bis ins Finale schafft, hat mich aber überrascht.» Der Zweitplatzierte Posch  ist aber nicht etwa enttäuscht über die Finalniederlage, im Gegenteil: «Hätte mir vor dem SM jemand die Silbermedaille angeboten, ich hätte sofort unterschrieben», so Posch.  

 

Im Halbfinale traf Posch auf den Lokalmatador Gaël Vendé, der zuvor im Achtelfinale überraschend den amtierenden Schweizermeister Lionel Weber ausgeschaltet hatte. «Darüber habe ich mir vor dem Spiel aber gar keine Gedanken gemacht», so Posch. Die Silbermedaille im Einzel war aber nicht die das einzige Edelmetall, welches Posch gewann. Er holte am Sonntag auch im Herren-Doppel die Bronzemedaille. Gemeinsam mit seinem Doppelpartner Dimitri Brunner aus Luzern spielte er sich bis ins Halbfinale, wo sie gegen die späteren Sieger Lionel Weber und Filip Karin verloren.

 

Mit der Schweizermeisterschaft ist die Saison für Posch aber noch lange nicht zu Ende. Mit seinem Club Wädenswil will er den Aufstieg in die höchste Liga schaffen. Momentan liegen sie auf dem ersten Platz – bleibt es so, stehen die Chancen nicht schlecht. «Wenn uns der Aufstieg gelingt, dann werde ich auch nächste Saison in Wädenswil spielen», blickt er in die Zukunft.  «Ich werde nun das Gymnasium abschliessen und möchte mich in der nächsten Saison voll und ganz aufs Tischtennis konzentrieren». Er liebäugle auch mit einem Aufenthalt im Ausland, um seine Tischtennisfähigkeiten zu verbessern.

 

Alexandra Tchalakian unterliegt Rachel Moret im Finale

 

SM 2018 Sonntag2 internet 14 von 15

 

Bei den Damen führte erwartungsgemäss kein Weg an der besten Schweizerin, Rachel Moret (WR 68) vorbei. Im Finale blieb Herausforderin Alexandra Tchalakian, welche sich in Abwesenheit der Schweizer Nummer 2 Rahel Aschwanden (rekonvaleszent) chancenlos und unterlag Moret mit 0:4. Für Moret ist dieser Erfolg bereits der sechste Einzel-Schweizermeistertitel in ihrer Karriere und der dritte in Folge. «Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden», so Rachel nach dem Ende der SM. «Es ist super, dass ich das Einzel und das Mixed-Doppel gewonnen habe. Im Damen-Doppel haben Ludivine und ich mit dem Halbfinaleinzug das Maximum herausgeholt», bilanziert sie ihre SM.

 

Im Damen-Doppel ging der Sieg an das Duo Céline Reust und Salomé Simonet. Sie besiegten Mireille Kroon und Alexandra Tchalakian ebenfalls ohne Probleme mit 3:0. Im Mixed-Doppel setzten sich die eingespielten Nicolas Champod und Rachel Moret gegen die Überraschungsfinalisten aus Zürich, Dominik Moser und Sandra Busin, klar mit 3:0 durch.

 

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