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Tessiner Ecke

Raoul Gomez sucht neue MöglichkeitenJahresbilanz nach Wiedergeburt: STT Bellinzona mit Lichtstreifen und das Aus in Chiasso

Vor Jahresfrist machte sich erheblicher Optimismus breit, als man sich beim STT Bellinzona und STT Chiasso auf die Wiedergeburt der beiden traditionellen Klubs vorbereitete. Inzwischen wurde man beiderseits nicht nur von der COVID-19-Realität eingeholt. Aus der Tessiner Kantonshauptstadt lässt sich ein Lichtstreifen am Horizont erkennen, während die Zukunft in der südlichsten Stadt der Schweiz in weite Ferne gerückt ist. Sidespin hat sich zur Thematik auf Ursachenerklärungen ins Tessin begeben…

 

Text und Fotos: Robert Szendröi

 

An Tatendrang fehlt es dem motivierten und in der Schweizer Tischtennislandschaft bekannten Raoul Gomez (61-jährig) nicht. Trotz seinem immensen Fachwissen, als Schiedsrichter, Trainer und Spieler kämpft der Tausendsassa nach der Wiedergeburt des STT Bellinzona mit einigen Schwierigkeiten um „sein“ Schiff in geordnete Gewässer zu lotsen. Dazu seine erste Analyse: „Wir sind mit den besten Absichten ins neue Abenteuer gestartet. Leider wurden wir im Februar 2020 von den heimtückischen Querelen des COVID-19 früh eingeholt. Nun möchten wir unsere Aktivitäten in diesem September erneut auf Vordermann trimmen“.

 

Blick über den berüchtigten Gartenzaun hinaus könnte bald Früchte tragen

Da Gomez nicht von Kleinkariertheit geprägt ist, hat er sich weit über Bellinzonas Stadtgrenze hinaus bewegt, um seinem Klub grössere Flügel zu verleihen. Anschliessend legt er die pikanten Details auf den Tisch: „Tatsächlich möchte ich eine zweite Bellenzer Truppe in der 3.-Liga-Meisterschaft auf die Beine stellen. Dabei habe ich an Spieler gedacht, die sich in Acquarossa im Bleniotal, nach Biasca und in Richtung Lukmanier-Pass, hinter dem Tischtennistisch ihre sportlichen Tätigkeiten aktivieren. Es sind rund ein Dutzend Spieler, die regelmässig in der dort ansässigen Turnhalle trainieren! Tatsächlich ist es nur in Bellinzonas Einzugsgebiet immens schwierig neue Kräfte zu rekrutieren. Unsere Mitglieder versuchen zwar ihre Freunde und Bekannten zu begeistern, doch es bleibt eine Herkulesaufgabe diese letztlich regelmässig in unsere Trainingshalle zu manövrieren. In dieser Hinsicht ist von uns allen ganz einfach noch mehr Einsatz gefragt“.

 

Raoul Gomez und Thomas Capponi beim Bellenzer Neustart 2007

  

Tessiner Sportissima 2020 fällt wegen Coronavirus aus

Explizit Jugendliche an Bord zu ziehen, gestaltet sich weiterhin deftig. Zu oft wird Tischtennis nicht als einträchtige Sportart anerkannt und immer noch oft als Pingpong im Strandbad abgetan und belächelt. Um der Tessiner Jugend die Sportart Tischtennis schmackhaft zu machen, führt der Kanton Tessin jährlich seine Sportissima durch, wo junge, aber auch ältere Interessierte neue Sportarten ausprobieren können. An der letztjährigen Veranstaltung Anfang September in Bellinzona, Biasca, Capriasca, Chiasso, Lugano, Mendrisio und Tenero-Contra wurden 110 verschiedene Disziplinen an 230 verschiedenen Orten angeboten. Darunter befanden sich viele Randsportarten, wie Baseball, Rugby, Schwingen, Wasserball, Stand Up Paddle, Twirling sowie sämtliche „klassischen“ Sportarten. Offensichtlich, dass dabei genauso „unser“ Tischtennis mit von der Partie war. Gerade im Vorjahr hatte Gomez mit einem Wehrmutstropfen des Bellenzer Sportamts zu kämpfen und lässt seiner Enttäuschung freien Lauf: „Das Sportamt Bellinzona nimmt uns nicht ernst. Bei unserem Sport handelt es sich eben nicht um Pingpong, sondern um Tischtennis! Sie haben uns im Stadt-Strandbad eingerichtet und uns dabei die Tischtennistische aus Stein zur Verfügung gestellt. Ausserdem regnete es an diesem Morgen bis 08.00 Uhr. Schliesslich und nachvollziehbar traf bis am Mittag niemand bei uns ein und so brachen wir unsere Zelte wohl oder übel unmittelbar nach der Mittagszeit ab“.

 

Nachwuchsabteilung als weiteres Ziel

Zur Zeit steht den Aktiven des STT Bellinzonas die Turnhalle der Berufsschule „Arte e Mestieri“, jeweils Dienstags und Freitags von 20.00 bis 22.00 Uhr, zur Verfügung. Hier verspricht sich der umsichtige Bellenzer Neo-Präsident noch mehr Zeitanspruch und erklärt: „Wenn wir Schritt für Schritt eine Nachwuchsabteilung aufbauen wollen, brauchen wir ausgedehntere Benutzungszeiten einer Turnhalle. Mindestens einmal pro Woche sollte unser Trainingsbetrieb schon ab 18.00 Uhr möglich sein. Damit könnten wir Jugendlichen einen geregelten Ablauf bieten. Ferner wollen wir die Zusammenarbeit mit den Schulen vorantreiben. Dabei denken wir an Turniere, welche von den Lehrinstituten selbst ins Leben gerufen und organisiert werden und an den Plakatwänden der Schulen publik gemacht werden, aber auch an Flyer, die an die Schüler verteilt werden. Dazu sollen ebenso die Jugendlichen ihre Freunde, aber auch Eltern und Verwandte zum Tischtennisversuch einladen. Besonders im Tessin funktioniert die Mund-zu-Mund-Werbung besonders gut“!

 

Dario Pirella – hier mit Andrea Dattoli - warf in Chiasso das Handtuch

 

Beim TTC Chiasso halten sich die Geschehnisse – nachdem rapiden Aus - in Kurzfassung

Noch im Dezember 2018 gelang es Ex-STT Chiasso-Präsident Dario Pirella (28) die Trainingshalle in der Grenzstadt vor der Schliessung zu retten. Zusammen mit Mitbegründer Andrea Dattoli (28) tönte es nach der Hallenrettung noch so: „Wir verfügen über eine grosse Motivation und Leidenschaft für unseren Lieblingssport. Mit diesen wollen wir die Basis legen, um den Klub wachsen zu lassen. Inzwischen haben wir es bereits von bisher zwei Spielern auf deren acht Aktiven gebracht. Dank unseren Vertrautheiten wollen wir mittels den sozialen Netzwerken neue Mitglieder für unseren Klub gewinnen. Weiter sind Turniere, wie z. B. ein 24-Stunden-Anlass, vorgesehen, um nicht nur die Tessiner, sondern die ganze Tischtennis-Schweiz und das italienische Grenzgebiet für verschiedene Anlässe zu gewinnen“.

Leider konnten diese Absichten nicht realisiert werden. Die Begeisterung alleine hat in Chiasso nicht zum ersehnten Erfolge ausgereicht. Die Hindernisse waren zu schwierig, um die obenerwähnten Ideen der beiden Klubchefs zu langfristigem Bestehen zu verhelfen schade! Pirella selbst hat sich inzwischen dem STT Riva San Vitale, notabene als Spieler der 2-Liga-Mannschaft, angeschlossen. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und in der Tessiner Südstadtmetropole schon bald wieder ein STT Chiasso die helvetische Tischtennislandschaft bereichert…

 

 

 

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