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Der 28. Oktober 2017 – ein historisches Datum für das Schweizerische Tischtennis

foto3Der 28. Oktober 2017 – ein historisches Datum für das Schweizerische Tischtennis

Der Samstag, 28. Oktober 2017 ging in die Geschichte des Schweizerischen Tischtennis ein: erstmals trafen alle 8 Teams der Nationalliga A am gleichen Ort zusammen. 8 Teams, 4 Treffen, 24 Spieler, 1 Matchleiter, 1 Oberschiedsrichter, 8 Schiedsrichter, dutzende ehrenamtliche Helfer und mehr als hundert Zuschauer.

Text: Loris Biro-Levescot, Fotos: Reynald Schmid

 

Bei diesen Zahlen für einen solchen Event wird einem ganz schwindlig. Gleichzeitig beweisen sie erneut, dass man für das Tischtennis in der Schweiz durchaus tolle Sachen auf die Beine stellen kann, wie dies bereits der Fall war für die verschiedenen Ausgaben des DHS Swiss Open. Ein weiteres Beispiel dafür ist auch das Top 16 Europe, das am 3. und 4. Februar 2018 in Montreux ausgetragen wird.

 

Tolle Teamarbeit in Genf

 

Dazu war eine riesige Organisation nötig: nachdem man feststellte, dass gleichentags 4 Treffen in Genf stattfinden werden, mussten die Genfer Vereine kontaktiert werden, um bei ihnen anzufragen, ob sie mit diesem Abenteuer einverstanden sind. Dann musste man mit dem Verband abklären, ob das Projekt vom Reglement her zulässig ist und schliesslich mussten natürlich auch die Gegner informiert werden!

 

Dank einer tollen Teamarbeit ging es bei den nächsten Schritten flott voran: es musste eine Halle gefunden werden, die gross genug für eine solche Veranstaltung ist. Dann musste man sich vergewissern, dass die Spielbedingungen ausreichten (Helligkeit, Boden), die Medien und alle Vereine kontaktieren, Fotos zusammentragen und die Broschüre für die Veranstaltung erarbeiten. Weiter musste ein Partner für das Buffet gefunden werden. Auch ehrenamtliche Helfer wurden für die Organisation benötigt. Ausserdem musste die Veranstaltung bei den Vereinen, den Regionalverbänden (in der Schweiz und im nahen Frankreich) sowie beim Verband beworben werden.

 

Ein paar Tage vor dem Ereignis konnten wir die Broschüre drucken. Am Freitagabend begannen wir mit dem Einrichten der Halle und dann mussten wir nur noch auf den nächsten Tag warten.

 

Trotz einiger Absenzen (namentlich Hu und Burgis) waren 5 der 10 besten Spieler des Landes und 3 ehemalige Schweizermeister da: insgesamt war das Spielniveau wirklich spektakulär. Kurz vor Beginn der Spiele wurden die Teams vorgestellt und man machte ein historisches Foto. Dann konnte das grosse, langersehnte Tischtennisfest beginnen.

 

foto1

 

Erster Sieg für Lancy

 

Die erste Spielserie war mit 8 gleichzeitig gespielten Matchs die eindrücklichste. Es war schlicht unmöglich, gleichzeitig überall zuzuschauen. Die Qualität der Matchs war jedoch auf jedem Tisch unglaublich! Da man bei den meisten Spielen ein sehr ausgeglichenes Niveau erwartete, durfte man sich auf tolle, hart umkämpfte Matchs freuen.

Und tatsächlich hatten nach der ersten Spielserie 6 der 8 Vereine Punktegleichstand: Veyrier gegen Kloten, Meyrin gegen Wil und UGS-Chênois gegen Lugano. Nur der ZZ-Lancy erwischte einen besseren Start gegen Rio-Star Muttenz, besonders mit dem unerwarteten Sieg von Gaël Vendé (A19) gegen Yang Chengbowen (A20), der zwar verletzt antrat (und nach Ende dieses Spiels aufgab), jedoch dennoch gefährlich blieb.

 

Dies war also die erste Überraschung in sportlicher Hinsicht. Doch auch organisatorisch kam es zur ersten Überraschung des Tages: wir meinten, an alles gedacht zu haben, um den Spielern die bestmöglichen Spielbedingungen zu bieten (Platz zwischen den Tischen, Abdeckung der Fassade, die der Sonne ausgesetzt ist). Doch ein unvorhergesehenes Ereignis änderte unsere Pläne: die Sonne schien auf das Gebäude hinter unserem und so traten Lichtreflexe in die Spielboxen ein. Aufgrund dieses ärgerlichen Vorfalls begannen leider mehrere Spiele verspätet. Das äusserst effiziente Schiedsrichterteam meisterte aber auch diese Situation. Die Spieler waren bereit, etwas zu warten und die Matchs konnten nach und nach wieder beginnen, sobald die Bedingungen besser waren.

 

Die vielen Zuschauer unterstützten die Spieler vom ZZ-Lancy, die gegen Rio-Star Muttenz rasch in Führung gingen. Letztere mussten dann schliesslich auf ihre beiden besten Spieler verzichten (Hu abwesend und Yang verletzt). Nur Cédric Tschanz gelang der einzige Sieg der Basler. Er schlug Naïm Karali mit 15-13 im entscheidenden Satz. Also ein 6-1-Sieg für den ZZ-Lancy.

 

foto2

 

Die Spieler von Veyrier erwischten hingegen nicht den besten Tag und vermochten das Duo Schmid/Bernhard nicht niederzuringen. Die beiden setzten sich in allen ihren Matchs souverän durch. 6-2-Sieg für Kloten.

 

Ein herrliches Buffet nach den Anstrengungen

 

Mit einem B12-klassierten Spieler begann Lugano wie schon fast gewohnt mit praktisch 3 Punkten Rückstand. Während Csaba Molnar (Nr. 10) gut zurechtkam und im 5. Satz gegen Gavin Rumgay (Nr. 7) und gegen Daniel Memmi (Nr. 29) Nervenstärke zeigte, schien Simone Spinicchia (Nr. 3) etwas schwächer und vermochte nur Giacomo Sorrentino (A16) zu schlagen, der den abwesenden Daniel Suvorin ersetzte. UGS-Chênois setzte sich schliesslich mit 6-4 durch.

 

Im letzten Match war das Team von Meyrin in die Enge getrieben, lag es doch vor dem letzten Spiel zwischen David Meads (A19, Nr. 33) und Andrew Rushton (A20, Nr. 6) 4-5 im Rückstand. Die Nuss war also hart zu knacken. Doch Meads, der ja Teamkollege von Rushton war, bevor dieser zum TTC Wil wechselte, zeigte sich gelassen und kampffreudig zugleich. Er setzte sich schliesslich in 4 Sätzen durch. Also ein Unentschieden (5-5) zwischen Meyrin und Wil.

 

foto3Somit war der sportliche Teil dieses Tages zu Ende und man konnte einen leckeren Imbiss geniessen. Ein tolles Buffet, das von den Veranstalter-Vereinen und ihren Sponsoren offeriert wurde, wartete nämlich auf die Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter und Funktionäre des Verbands und der Partnergemeinden. Ein weiteres Highlight also, bei dem sich alle diese Leute, Hobbyspieler, Tischtennisbegeisterte oder -neugierige austauschen konnten. Der Nationalliga-Präsident Pascal Giroud nutzte die Gelegenheit, um nochmals und mit Recht allen zu danken, die bei der Organisation dieses historischen Tages mitwirkten.

 

Das Organisationskomitee dankt herzlich allen Sponsoren, die sich an diesem aussergewöhnlichen Tag beteiligten, sowie den Gemeinden Meyrin, Chêne-Bourg, Chêne-Bougeries, Thônex, Veyrier, Plan-les-Ouates, der Stadt Genf und der Stadt Lancy. Ein grosses Dankeschön gilt auch allen ehrenamtlichen Helfern (Organisation, Sponsorensuche, Promotion, Einrichten, Ausschank, Aufräumen, usw.), die Zeit und Energie investierten, und ohne die dieses historische Treffen nicht hätte stattfinden können.

 

Newsbeiträge:

https://www.rts.ch/play/tv/sport-dimanche/video/sport-dimanche?id=9039386

http://www.lemanbleu.ch/Scripts/Modules/CustomView/List.aspx?idn=9992&name=ReplaySearch&VideoID=33370&EmissionID=17461

 

Artikel in dieser Ausgabe:

Markus Gabriel - Frischer Wind im TTVZ

CTT Vernier: Beispielhaftes Leitmotiv schürt und stützt Erfolg

Coaching im Tischtenniswettkampf

 

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