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Porträt Lars Posch

skl poschlars181007 04822«Es fühlt sich sehr gut an, in Saarbrücken zu trainieren»

Lars Posch konzentriert sich nach der bestandenen Matur ganz aufs Tischtennis. In dieser Saison trainiert der 19-Jährige im Olympiastützpunkt in Saarbrücken. Das habe bereits Auswirkungen darauf, wie er an die Platte trete, meint der Nationalspieler.

Text und Fotos: Stefan Kleiser

 

Er war im Lift zwischen den Ligen gefangen. Rauf und runter ging es mit Lars Posch und der Mannschaft aus dem Tischtennisclub Wädenswil. Ein Jahr Nationalliga A, ein Jahr Nationalliga B, dann eine Saison in der Nationalliga A, dann erneut ein Jahr in der NLB, und in der laufenden Saison spielt sein Team wieder gegen die Besten des Landes. Aber nun soll der Aufenthalt ganz oben länger als bloss eine Spielzeit dauern – auch dank der eigenen Fortschritte.

 

Ein Blick zurück: Mit Rundlauf auf dem Pausenplatz hatte alles begonnen. Über ein Schnuppertraining fand Lars Posch in den TTC Wollerau. Als 12-Jähriger wechselte das Talent ins benachbarte Wädenswil, das ein Fanionteam in der Nationalliga stellte. Mit 15 debütierte Posch, inzwischen Sportschüler am Zürcher Gymnasium Rämibühl, in der NLA. Im November 2016 vertrat er die Schweiz zum ersten Mal in der EM-Qualifikation, im vergangenen April bestritt er die Team-WM in Schweden.

 

Im Sommer hat Lars Posch die Matura gemacht - und den Schläger für sechs Wochen zur Seite gelegt. «Das ist ziemlich sicher mein Rekord», schmunzelt der 19-Jährige. Die Zeit am Gymnasium beendete er mit der Maturreise nach Barcelona, danach verbrachte er fünf Wochen in Australien, um mit Kollegen im Camper die Ostküste zu erkunden. Es sei eindrücklich gewesen und weitläufig, er habe vieles gesehen, «von einer Art Las Vegas in Australien bis gar nichts».

 

Nicht mehr der Beste im Training

 

Mit «Sehnsucht nach Tischtennis» sei er zurückgekehrt, berichtet Posch. Zu Beginn seien die Bewegungen natürlich stockig gewesen, «und Aufschlag und Rückschlag sind nach den Ferien immer schwierig». Längst ist alles wieder da. In den ersten zwei NLA-Doppelrunde gewann Lars Posch sechs von elf Einzeln. Das sind mehr Siege als in seiner ganzen ersten NLA-Saison (drei Siege, 26 Niederlagen), und schon beinahe so viele wie 2016/17 (sieben Siege, 23 Niederlagen).

 

Und es soll noch besser kommen. Seit Ende August arbeitet der Wädenswiler, erstmals A20 klassiert, am Olympiastützpunkt in Saarbrücken an weiteren Verbesserungen - in einer Trainingsgruppe von 24 Tischtennisspielern. «Es waren aber noch nie alle da», erzählt Posch. Denn die Besetzung ist international und die Spieler bestreiten Wettkämpfe auf der ganzen Welt. Nur für NLA-Meisterschaft, Turniere oder Trainingslager weilt Posch noch in der Schweiz.

 

«Es fühlt sich sehr gut an, in Saarbrücken zu trainieren», sagt er. Jedes einzelne Training bringe ihn weiter. «Es hat höchstens zwei oder drei Spieler dort, die schlechter sind als ich. Vier bis fünf sind auf gleicher Höhe, der Rest ist besser», urteilt der Schweizer Vize-Einzel-Meister. «Ich habe das Gefühl, dass ich mich, seit ich in Saarbrücken trainiere, in Aufschlag und Rückschlag am meisten verbessert habe. Und in der Sicherheit.»

 

Nur der Wasserhahn fehlt

 

Er könne seine Aufschläge nun besser auf den Gegner einstellen, erzählt Posch. «Da es in Saarbrücken viele verschiedene Spielertypen gibt, weiss ich eher, gegen wen ich wie servieren muss, oder was ich einmal ausprobieren könnte. Mein Kopf ist freier, da Tischtennis im Moment an ersten Stelle steht und keine Schule im Hinterkopf ist.» Allerdings gehören sehr wohl auch Erledigungen nichtsportlicher Art zum neuen Alltag. So musste Lars Posch die Wohnung einrichten.

 

«In der Küche fehlte der Wasserhahn», verrät der Tischtennisspieler. So kann das eben sein in einer frisch renovierten Wohnung. In Deutschland teilt sich der Wädenswiler das Appartement mit zwei Spielern aus Tschechien. «Wir sind gemeinsam im Training und machen auch die meisten anderen Dinge zusammen. Ich fühle mich auch schon ein bisschen wie zu Hause, da mich die anderen Spieler sehr gut aufgenommen haben und ich mich auch schon etwas mehr eingelebt habe.»

 

Neben den zwei täglichen Trainings ist aber auch mal Zeit für einen Kaffee in der Stadt. Die Auswirkungen auf seine letzten Ergebnisse seien aber noch nicht abschätzbar, meint Lars Posch. «Ich kann nicht sagen, ob es in der Nationalliga A anders gelaufen wäre ohne Saarbrücken. Aber ich würde sagen, ich bin mit einem anderen Gefühl in die Spiele gestartet, da ich täglich mit Spielern dieser Stärke trainiere.»

 

Mindestens bis im Sommer wird das so bleiben. Dann wird Lars Posch aufgrund seiner internationalen Ergebnisse und seiner Position im World Ranking entscheiden, ob er noch länger in Saarbrücken trainiert. «Und auch wenn ich nicht Profi bleibe, wird Tischtennis trotzdem ein grosser Teil meines Lebens sein, dann eventuell einfach neben dem Studium.»

 

Weitere Artikel in der November-Ausgabe des Sidespins:

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