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Elia Schmid/Rachel Moret

SM in Muttenz
Der 17-jährige Elia Schmid ist Schweizermeister – Dreimal Gold für Rachel Moret

Elia Schmid hat den grossen Coup realisiert. Das aus Meiringen stammende Nachwuchstalent ist Elite-Schweizermeister. In einem „Muttenzer Finalspiel" setzte sich der 17jährige mit 4:2 gegen seinen 24 Tage älteren Teamkollegen Lionel Weber durch. "Mein Ziel im Einzel war eine Medaille, mit dem Titel habe ich nur etwas geliebäugelt", sagte ein glücklicher Schmid. Der Viertelfinalist von 2013 bezwang auf dem Weg zu seinem bisher grössten Erfolg nach Vorjahressieger Samy Zmirou (Viertelfinal), auch Christian Hotz, den Meister von 2008. Gegen Zmirou war Elia Schmid zwischenzeitlich 1:3 im Rückstand gelegen, kämpfte sich aber ins Spiel zurück. Finalgegner Lionel Weber erwies sich als fairer Verlierer und meinte: „Elia war heute besser und hat verdient gewonnen." Weber hatte im Halbfinal unerwartet den bereits vierfachen Einzelsieger Nicola Mohler (St.Louis/FR) eliminiert und zeigte damit ebenfalls eine eindrückliche Leistung.

 

Bereits den dritten Einzeltitel holte hingegen die bei EP Isséenne/FR engagierte Rachel Moret. Die 24-jährige schaffte gar zum zweiten Mal nach 2012 (ebenfalls in Muttenz) das Triple. Im Halbfinal gegen Laura Schärrer und im Final gegen Vorjahressiegerin Rahel Aschwanden (beide Weil am Rhein), musste Moret zwar kämpfen, setzte sich aber schliesslich zweimal mit 4:2 durch. „Ich mag diese Halle einfach", erklärte sie ihren aussergewöhnlichen Erfolg. In Muttenz hat Moret noch kein einziges Spiel verloren, weder in der Meisterschaft noch am Ranglistenturnier. Die Waadtländerin, die bereits am DHS Europe Cup überzeugt hatte, wird ihrem französischen Club treu bleiben und ein weiteres Profijahr absolvieren, wie sie erklärte.

 

Céline Reust/Nicola Mohler (Mitte)/Lionel Weber

Céline Reust erspielt ihre ersten SM-Medaillen
Mit der 16-jährigen Céline Reust, die im Halbfinal Aschwanden sieben Sätze lang forderte, holte bei den Damen ebenfalls eine Nachwuchsspielerin eine Medaille. Mit aggressivem Spiel setzte die Ustermerin die vier Jahre ältere Rahel Aschwanden unter Druck und meinte anschliessend: „Viel besser kann ich nicht spielen. Ich war nahe dran, aber schliesslich hat mir noch die Erfahrung gefehlt." Eine weitere Bronzemedaille gewann Reust im Doppel mit Altmeisterin Vera Bazzi. Für eine positive Überraschung auf Seiten des Organisators war am Samstag Rijana Zumbrunnen besorgt gewesen. Sie bezwang Bazzi relativ klar mit 1:4.

 

Das Damendoppel wurde von Rachel Moret und Rahel Aschwanden zum dritten Mal in Folge gewonnen. Jacqueline Weiss (Wil) und Laura Schärrer leisteten zwar im Final harten Widerstand, es reichte aber nicht zu mehr als einem Satzgewinn. Mit insgesamt nur einem Satzverlust blieben Moret und Mohler im Mixed unantastbar und holten zum vierten Mal in Serie Gold. Silber ging an Philip Merz (Rapid Luzern) mit seiner Partnerin Laura Schärrer. Mit zweimal Silber und einmal Bronze spielte Schärrer damit ebenfalls eine erfolgreiche SM.

 

Lionel Weber gewann mit seinem Partner Nicola Mohler das Herrendoppel und stand damit nach 2012 (mit Philip Merz) erneut zuoberst auf dem Podest. Thierry Miller (Bulle) und Stefan Renold (Bremgarten) verpassten zwar einen Satzgewinn, gestalteten die Finalbegegnung aber spannend. Die beiden Altmeister konnten ihre umfangreiche Medaillensammlung somit einmal mehr erweitern.

 

Das Vorrücken des Nachwuchses
Insgesamt war es ein SM der NachwuchsspielerInnen. So holte neben den Erfolgen von Weber, Schmid und Reust auch Gaël Vendé (ZZ Lancy) Bronze im Herrendoppel und Mixed. Seine Partner Yoan Rebetez (Cortaillod) und Salomé Simonet (Fribourg) sind ebenfalls noch im Jugendalter. Bronze (im Damendoppel) gab es auch für die Jungnationalspielerinnen Nurit Ehrismann (Neuhausen) und Liza Schempp (Uster). Der jüngste Medaillengewinner war aber der erst 14-jährige Dimitri Brunner (Rapid Luzern), der nach einem Viertelfinalsieg über Elia Schmid/Samy Zmirou an der Seite von Hotz Dritter wurde.

 

Nationaltrainer Samir Mulabdic freute sich speziell über den Finaleinzug von Schmid und Weber: „Es ist schön, dass sie in der Elite Fuss gefasst haben. Das bestätigt die gute Arbeit im Club und die Förderung durch STT. Ich hoffe, dass der Aufwärtstrend in den nächsten Monaten anhält."

 

Grosses Lob für seinen Bezwinger Elia Schmid gab es von Christian Hotz, der – obwohl behindert durch eine Wadenzerrung ab Ende des 4. Satzes – die herausragende Leistung seines Gegners anerkannte: „Seit der letzten SM hat Elia weitere Fortschritte gemacht. Er hat u.a. mit Gegnern wie Nicolas Champod und Samy Zmirou eine schwierige Auslosung erwischt. Sein Wille und Ballgefühl sind beeindruckend."

 

Swiss Table Tennis dankt dem TTC Rio-Star Muttenz herzlich für die gelungene Organisation des wichtigsten nationalen Turniers, das mit einer kurzen Vorbereitungszeit und grossem Einsatz durchgeführt wurde!

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