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News

Ni Xialian (hier gegen Rahel Aschwanden)

Saisonvorschau NLA Damen
Rio-Star Muttenz greift nun auch nach dem Damentitel

In der Sommerpause hat sich einiges getan auf dem NLA-Transfermarkt – bei den Damen und Herren. Was sind die Einschätzungen für die neue Saison und wer sind die Neuankömmlinge und Favoriten? Eine (unvollständige) Übersicht soll diese Fragen beantworten. Als erstes gibt es eine Vorschau auf die höchste Liga der Damen, in den nächsten Tagen folgen dann die Herren.

 

Eine ehemalige Weltmeisterin für Muttenz
Der Transfercoup der Saison ist Rio-Star Muttenz gelungen. Der Serienmeister bei den Herren hat Ni Xialian vom deutschen Vizemeister Saarlouis-Fraulautern verpflichtet – allerdings für die Damenmannschaft. Die mehrfache Welt- und Europameisterin ist bereits über 50, wird aber immer noch als Nr. 73 der Welt geführt.

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Samir Mulabdic mit Nicola Mohler und Elia Schmid

EM in Schwechat - Bilanz
Kompliment an die Herren – zuversichtlich für die Damen

„Meine Mannschaft schaffte es, drei Tage lang die Konzentration hochzuhalten und über ihrem Niveau spielen", analysiert Herrentrainer Samir Mulabdic den Teamwettbewerb. „Diese EM war sehr erfreulich, neben den ausgezeichneten Resultaten herrschte ausserdem eine super Stimmung. Kompliment an die jungen Spieler und Nicola Mohler, der das Team sehr gut geführt hat." Im Vorfeld des Wettkampfes wurde der 2. Gruppenrang als gutes Resultat bezeichnet. Doch die mutig aufspielenden Schweizer übertrafen mit dem 1. Rang und dem Aufstieg in die 2. Division die Erwartungen.


„Im Einzel und Doppel sind wir dann mehrheitlich auf klar stärkere Gegner getroffen. Es hat aber auch etwas das Feuer und die Konzentration vom Teamwettkampf gefehlt. Wir müssen daran arbeiten, die Spannung über mehrere Wettkampftage zu halten, oder gar zu steigern", erklärte Mulabdic.

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Elia Schmid, Photo: Rio-Star Muttenz

NLA Herren
Standesgemässer NLA-Auftakt von Meister Rio-Star

(Si/TN) Titelverteidiger Rio-Star Muttenz setzte sich in den beiden vorgezogenen Spielen gegen Kloten (6:0) und Wil (6:2) durch. Drei Tage nach ihren letzten Einsätzen an der EM in Österreich starteten die beiden 17-jährigen Muttenzer Lionel Weber und Elia Schmid zusammen mit Yang Chengbowen in die Meisterschaft. Der aus dem Berner Oberland stammende Schmid gab dabei sein NLA-Debüt.

 

Nur wenig Gegenwehr leistete Kloten, wobei den Zürchern Denis Joset und Christian Ohlsson aus beruflichen Gründen und Marc Altermatt wegen Rückenproblemen fehlten. Wil hingegen konnte zwei Einzel für sich entscheiden: Norbert Tofalvi, die ungarische Neuverpflichtung, und Christian Hotz setzten sich jeweils gegen Schmid durch, wobei das Talent gegen Hotz eine 2:0-Führung einbüsste. Lionel Weber punktete im Doppel zusammen mit Yang Chengbowen und gewann seine beiden Einzel gegen Christian Hotz und Thilo Vorherr in umkämpften Matches.

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Sabine Winter (links) und Petrissa Solja

EM in Schwechat
Deutscher Jubel in Schwechat – Ovtcharov folgt auf Boll

(Si/TN) Trotz der Absage von Timo Boll wegen gesundheitlichen Problemen ist der EM-Titel im Herren-Einzel an Deutschland gegangen. In einer Neuauflage des STTOL-Finals von 2013 gewann der Olympia-Dritte Dimitrij Ovtcharov gegen den routinierten Weissrussen Vladimir Samsonov ohne Satzverlust. Der deutsche Weltranglistensechste war zuvor auch im Teamwettkampf ungeschlagen geblieben und wurde verdient zum Nachfolger von Boll, dem Europameister von 2010-2012,

 

Die beiden Endspiel-Teilnehmer kennen sich gut: Ovtcharov und Samsonov sind Klubkollegen beim russischen Champions-League-Sieger Fakel Orenburg. Der ehemalige Weltranglistenerste Samsonov verpasste durch die Niederlage sein viertes EM-Gold im Einzel.

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Rachel Moret

EM in Schwechat
Vier Schweizer Erfolge am letzen Tag

Nicola Mohler/Lionel Weber, die an den Vortagen gegen stärkere Gegner zweimal den fünften Satz erreichten, konnten heute im Doppel den ersten Sieg feiern. Gegen die zypriotischen Brüder Marios und Yiangos Yiangou (WR 386/1074) setzten sie sich 3:1 durch (11:9, 11:9, 9:11, 11:9). Ebenfalls erfolgreich waren Rachel Moret und Rahel Aschwanden gegen die Türkinnen Ipek Karahan/Simay Kulakceken (WR 604/803). Mit 11:8, 11:7 und 13:11 fiel der Sieg deutlich aus.

 

Das neu zusammengestellte Doppelpaar Amanda Fauvel/Céline Reust bog gegen die favorisierten Hanna Hicks und Ho Tin Tin im dritten Satz ein 4:6 in 11:6 um - zur 2:1-Führung. Die Engländerinnen hatten aber noch Reserven und gewannen die nächsten Sätze klar. Nicolas Champod und Elia Schmid konnten zwar den Italienern Leonardo Mutti und Marco Rech Daldosso ebenfalls einen Satz abnehmen, blieben aber letztlich chancenlos.

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EM in Schwechat
Schweizer Spiele live am Donnerstag
14:05 Benedek Olah - Elia Schmid
15:15 Lionel Weber - David Jonsson
17:35 Angeliki Papadaki - Amanda Fauvel

 

live auf Laola-TV

Lionel Weber

EM in Schwechat
Satzgewinne als einzige Ausbeute am Tag 2 – Weber/Mohler schnuppern an der Sensation

Auch am zweiten Tag der Einzel- und Doppelwettbewerbe (Qualifikation), gab es für die Schweizer Spieler gegen durchwegs in der Weltrangliste besser klassierten Spieler keine Erfolge in Form von Siegen.

 

Im zweiten Doppel-Match von Lionel Weber/Nicola Mohler lag nach zwei Sätzen die grosse Sensation in der Luft. Das Schweizer Duo spielte gegen Team-Europameister Patrick Franziska und seinen Partner Benedikt Duda eine 2:0-Führung heraus. Doch die beiden Deutschen entschieden die nächsten drei Sätze klar für sich.

 

Ebenfalls einen Satzgewinn schafften Rachel Moret und Rahel Aschwanden gegen die Russinnen Olga Baranova und Elena Troshneva. Schliesslich unterlagen sie aber in vier meist knappen Sätzen. Elia Schmid entschied gegen den Weltranglisten-242 Ivan Katkov gleich den ersten Durchgang für sich. Der Russe setzte sich aber schliesslich durch, obwohl es im vierten Satz nochmals knapp wurde (10:12). Über vier Sätze gingen jeweils auch die Spiele von Amanda Fauvel und Nicola Mohler.

 

Alle Schweizer Spiele

EM in Schwechat
Schweizer Spiele live

12:55 Gabriela Feher/Aneta Maksuti - Amanda Fauvel/Celine Reust

18:10 Ruta Paskauskiene - Rachel Moret

live auf Laola-TV

EM in Schwechat
Deutschland zweifacher Europameister – die Schweizer in den ersten Einzel- und Doppelspielen ohne Siege

Nach dreieinhalb Stunden Spielzeit auf höchstem Niveau setzte sich Deutschland im Damenfinal gegen Rumänien 3:1 durch. „Erfolg made in China" lautete danach die Schlagzeile einer deutschen Online-Zeitung, denn unsere Nachbarn traten mit zwei gebürtigen Chinesinnen an, während Rumänien seit Jahren auf selbst ausgebildete Spielerinnen setzt. Für die Osteuropäerinnen, die eine 2:0-Führung nach vergebenem Matchball verpasst hatten, war die Niederlage bitter. Bereits 2011 und 2012 verloren sie im Final Holland, das damals mit Li Jiao und Li Ju antrat.......


Das Damenfinal lief übrigens mit Schweizer Beteiligung ab: Vera Bazzi stand als Unparteiische im Einsatz, was bedeutet, dass die mehrfache Schweizermeister zuvor überzeugt hatte.

 

Deutschland dominiert wohl auch in Zukunft
Wenige Stunden später holte auch das deutsche Herrenteam den Europameistertitel – dies bereits zum sechsten Mal in Folge. Angeführt von Dimitri Ovtcharov bezwang Deutschland Überraschungsfinalist Griechenland mit 3:1. Der einzige griechische Punkt gelang dem wie entfesselt aufspielenden Abwehrspieler Gionis Panagiotis gegen Patrick Baum. Es war der einzige Punkt, den die deutsche Mannschaft im Turnierverlauf abgab. Auch ohne Timo Boll, der wegen einer Grippe auf die EM verzichtete, scheint Deutschland in Europa keinen ernsthaften Gegner zu haben. Und mit jungen Talenten, wie dem 21-jährigen Patrick Franziska (WR 45), der auf Position 3 kein Spiel verlor, wird der Rekord-Europameister auch in fernerer Zukunft ganz vorne mitspielen.

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