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Antworten - STT Quiz #3

STT QuizAntworten – STT Quiz #3 – Tischtennisregeln

Man hält sich an die Regeln, auch wenn man sie nicht kennt.

   

Das dritte Quiz zeigte nicht nur, dass sich auch langjährige Tischtennisspieler und Funktionäre nicht alle einig sind, sondern, dass man auch beim Stellen der Fragen präzise sein muss. So mussten wir für die Auswertung leider die Frage Nr. 14 aus dem Quiz streichen:

 

Für wen darf der Aufschlag nicht verdeckt sein?

a) für den Schiedsrichter

b) für den Schiedsrichter-Assistenten

c) für den Schiedsrichter und den Schiedsrichter-Assistenten

d) für den Rückschläger

 

Gemäss Art. 3.3.2.5 und 3.3.2.5.1 der Bestimmungen für internationale Veranstaltungen, dürfen entweder der Schiedsrichter oder der Schiedsrichter-Assistent entscheiden, ob der Aufschlag eines Spielers falsch ist. Demzufolge hätte die korrekte Antwort sein müssen:

 

e) Für den Schiedsrichter oder den Schiedsrichter-Assistenten und für den Rückschläger. Wir entschuldigen uns für das Missverständnis.

 

Untenstehend die Auflösungen:

 

Einem Spieler fällt während eines Ballwechsels der Schläger auf den Boden. Er führt den Rückschlag mit dem Handrücken aus. Wie hat der Schiedsrichter zu entscheiden? (74.4% richtig beantwortet)

 

a) Punkt für den Gegner

b) Keine Entscheidung, der Ballwechsel geht weiter

c) Wiederholung

 

Antwort «a» ist korrekt. In den Tischtennisregeln unter Art. 2.5.5  ist die Schlägerhand ist die Hand, die den Schläger hält. Unter Art. 2.5.7  steht geschrieben, dass ein Spieler den Ball schlägt, wenn er ihn im Spiel mit dem in der Hand gehaltenen Schläger oder mit der Schlägerhand unterhalb des Handgelenks berührt. Wie unter 2.5.5 geschrieben ist die Schlägerhand dabei die Hand, welche den Schläger hält. Beim Loslassen des Schlägers entspricht die Hand somit nicht mehr der Schlägerhand.

 

 

Zu Beginn des Spieles einigen sich die Spieler nach der Wechselmethode zu spielen. Der 1. Und 2. Satz werden so gespielt. A verlangt dann, dass der 3. Satz normal gespielt wird. Er weist daraufhin, dass die beiden Sätze weniger als 10 Minuten gedauert haben. Wie entscheidet der Schiedsrichter? (72.1% richtig beantwortet)

 

a) Zu den normalen Regeln zurückkehren

b) Den Rest des Spieles nach der Wechselmethode fertigspielen

c) Zu den normalen Regeln zurückkehren, falls beide Spieler einverstanden sind

 

Antwort «b» ist korrekt. Unter Art. 2.15.6 der Tischtennisregeln steht geschrieben, dass wenn die Wechselmethode einmal eingeführt ist, alle folgenden Sätze des Spiels nach der Wechselmethode gespielt werden.

 

 

In einem Nationalliga-Spiel fordert ein Spieler eine Pause vor dem Entscheidungssatz. Wie lange darf sie dauern? (65.1% richtig beantwortet)

 

a) Keine Pause möglich

b) 5 Minuten

c) 1 Minute

d) 2 Minuten

 

Antwort «c» ist korrekt. Gemäss den Bestimmungen für internationale Veranstaltungen unter Art. 3.4.4.1 wird ein Individualspiel (Einzel oder Doppel) ohne Unterbrechung geführt. Jedoch hat jeder Spieler gemäss Art. 3.4.4.1.1 das Recht auf eine Pause von höchstens 1 Minute zwischen aufeinander folgenden Sätzen.

 

 

Der vorschriftsgemässe Aufschlag beginnt, (62.8% richtig beantwortet)

 

a) wenn der Ball aufgeworfen wird

b) wenn der Ball ruhig auf dem Handteller der freien Hand ruht

c) wenn der Aufschläger ruhig am Tisch steht und schaut, ob sein Gegner bereit ist

 

Antwort «b» ist korrekt. In den Tischtennisregeln unter Artikel 2.6.1 ist geschrieben: Der Aufschlag beginnt damit, dass der Ball frei auf dem geöffneten Handteller der ruhig gehaltenen freien Hand des Aufschlägers liegt.

 

 

Ein Spieler zerbricht während des 1. Satzes absichtlich den Schläger. Er hat keinen Ersatzschläger in der Box. Was gilt nun? (76.7% richtig beantwortet)

 

a) Der Spieler verliert w.o.

b) Dem Spieler darf ein Ersatzschläger in die Box gereicht werden

c) Der Spieler muss mit dem zerbrochenen Schläger weiterspielen

 

Wahrscheinlich die schwierigste Frage, weshalb wir uns hier nicht auf eine Antwort festgelegt haben. Wir lassen daher Antwort «a» und «c» als richtig gelten (je nach Situation und Strenge der Unparteiischen). Gemäss Art. 3.5.2.8 der Bestimmungen für internationale Veranstaltungen ist der Oberschiedsrichter berechtigt, einen Spieler wegen grob unfairen oder beleidigenden Verhaltens für das einzelne Spiel, den Wettbewerb oder die gesamte Veranstaltung zu disqualifizieren (Antwort «a»). Dies kommt zum Beispiel zum Zuge, wenn der Schläger geworfen wurde und dabei Material des Organisators beschädigt wurde, oder wenn durch diese Handlung andere Spieler gefährdet wurden. Wenn der Spieler nicht schon vom OSR disqualifiziert wurde und die Beläge des Schlägers an sich nicht beschädigt sind, sondern einfach der Griff nicht mehr dran ist, kann der Spieler mit dem zerbrochenen Schläger und ohne Griff weiterspielen. Dies weil nirgendwo definiert ist, dass der Schläger einen Griff haben muss. Unter Art. 2.4.1 der Tischtennisregeln steht nur geschrieben: Grösse,  Form  und  Gewicht  des  Schlägers  sind  beliebig.  Das  Blatt  muss  jedoch eben und unbiegsam sein. Auf keinen Fall darf dem Spieler aber erlaubt werden, den Schläger auszutauschen!

 

 

Im 1. Satz wurde ein Spieler erstmals verwarnt wegen ungebührlichen Benehmens. Er erhält dabei eine gelbe Karte. Im 2. Satz wiederholt sich das Verhalten. (88.4% richtig beantwortet)

 

a) Der Spieler wird erneut verwarnt und der Gegner erhält einen Punkt

b) Der Spieler wird erneut verwarnt und darüber informiert, dass er beim nächsten ungebührlichen Verhaltens sogleich disqualifiziert wird.

c) Der OSR hat nun einzugreifen

 

Antwort «a» ist korrekt. Dies wird unter Art. 3.5.2.3 der Bestimmungen für internationale Veranstaltungen geregelt. Begeht ein Spieler, der verwarnt wurde, im selben Einzel- oder Doppel-spiel oder im selben Mannschaftskampf einen zweiten Verstoss, spricht der Schiedsrichter seinem Gegner einen Punkt und bei einem weiteren zwei Punkte zu. Dabei zeigt er jedesmal eine gelbe und eine rote Karte zusammen.

 

 

In einem Doppel hat das Team von Spieler A und B im zweiten Satz Aufschlag. Wer von den beiden hat Aufschlag, wenn Spieler A im ersten Satz der erste Rückschläger war? (88.4% richtig beantwortet)

 

a) Spieler A

b) Spieler B

c) Spieler A und B können selbst bestimmen, wer mit dem Aufschlag beginnt.

 

Antwort «c» ist korrekt und in den Tischtennisregeln unter Art. 2.13.4 geregelt. In jedem Satz eines Doppels bestimmt das Paar, das zuerst Aufschlag hat, welcher der  beiden Spieler zuerst aufschlägt. Somit können sowohl Spieler A wie Spieler B beginnen.

 

 

Auf welche Weise dürfen Beläge eines Schlägers behandelt werden? (65.1% richtig beantwortet)

 

a) Sie dürfen nur mittels chemischen Mitteln griffig gehalten werden

b) Sie können auf jegliche Art und Weise behandelt werden, sei dies zum Beispiel mit Cola, Baby Öl oder auch flüssig Grillanzünder

c) Beläge dürfen in keiner Weise behandelt werden

 

Antwort «c» ist korrekt. Gemäss Art. 2.4.7 der Tischtennisregeln, müssen Schlägerbeläge ohne jegliche physikalische, chemische oder andere Behandlung verwendet werden.

 

 

Der Gewinner des Loses vor Spielbeginn wählt die Seite. Wer schlägt auf? (83.7% richtig beantwortet)

 

a) Er selbst

b) Sein Gegner

c) Das kann der Gegner bestimmen

 

Antwort «c» ist korrekt. Gemäss Art. 2.13.1 der Tischtennisregeln wird das Recht auf den Aufschlag-,  Rückschlag-  und der Seitenwahl durch das Los entschieden. Der Gewinner des Loses kann sich für Auf- oder Rück-schlag entscheiden oder eine Seite wählen. Gemäss Art. 2.13.2, wenn ein Spieler (Paar) sich für Auf-  bzw.  Rückschlag oder Seitenwahl entscheidet, hat der andere Spieler (das andere Paar) die jeweils andere Wahlmöglichkeit.

 

 

Im Entscheidungssatz eines Spiels in der 5. Liga nimmt Spieler A beim Stand von 8:9 für Spieler B ein Time-Out. Nach 1 Minute würde das Spiel weitergehen. Spieler B möchte aus taktischen Gründen aber unmittelbar nach dem Time-Out von Spieler A sein Time-Out nehmen. (41.9% richtig beantwortet)

 

a) Das ist erlaubt, es ergibt sich eine «Pause» von total 2 Minuten

b) Das ist nicht erlaubt. Zwischen 2 Time-Outs muss zwingend ein Ballwechsel stattgefunden haben

c) Das ist nur erlaubt, wenn Spieler A sein Einverständnis dafür gibt.

 

Auch eine knifflige Frage! Antwort «a» ist korrekt. Laut Art. 3.4.4.2.3 der Bestimmungen für internationale Veranstaltungen kann ein "Timeout nur zwischen zwei Ballwechseln in einem Satz verlangt werden". Dies schließt zwar aus, dass das Timeout während eines Ballwechsels oder vor einem Satz verlangt wird, nicht aber nach dem Timeout des Gegners.

 

 

Ein Spieler schlägt den Ball so zurück, dass der Ball das Netz ausserhalb der Netzpfosten passiert, die gegnerische Spielfläche aber berührt. Wie entscheidet der Schiedsrichter? (93.0% richtig beantwortet)

 

a) Wiederholung

b) Punkt für den Gegner

c) Ballwechsel geht weiter

 

Antwort «c» ist korrekt. Unter Art. 2.10 der Tischtennisregeln wird aufgezählt, was alles als zählbarer Punkt gilt. Unter Art. 2.10.1 und 2.10.1.5 steht: sofern der Ballwechsel nicht wiederholt wird, erzielt der Spieler einen Punkt, wenn der Ball, nachdem er von dem Gegner geschlagen wurde, durch die Netzmaschen, zwischen Netz und Netzpfosten oder zwischen Netz und Tischoberfläche hindurchfliegt. Die Situation, dass der Ball um das Netz (in Tischtenniskreisen auch «Around The Net Shot» genannt) fliegt, wird nicht aufgelistet und ist entsprechend erlaubt und der Ballwechsel geht weiter.

 

 

In einem Spiel zweier Abwehrspieler zeigt die Uhr beim Stand von 8:9 im zweiten Satz eine Satzdauer von genau 10 Minuten an. Wie wird der Satz fortgesetzt? (95.3% richtig beantwortet)

 

a) Der Satz wird abgebrochen und der Spieler mit 9 erzielten Punkten hat den Satz gewonnen.

b) Es wird die Wechselmethode eingeführt

c) Das Aufschlagrecht wechselt nach jedem Punkt, bis ein Spieler zwei Punkte Vorsprung hat.

d) Der Satz ist beendet, sobald ein Spieler den elften Punkt erzielt.

 

Antwort «b» ist korrekt. Die Wechselmethode welche bei uns wohl nur sehr selten zum Einsatz kommt ist in den Tischtennisregeln unter Art. 2.15 beschrieben. Dort steht in Art. 2.15.1 geschrieben: «Mit  Ausnahme des Art. 2.15.2, muss die Wechselmethode eingeführt  werden, nach 10 Minuten Spieldauer in einem Satz  oder zu einem beliebigen früheren Zeitpunkt, wenn es von beiden Spielern oder Paaren verlangt wird». Unter Art. 2.15.2 wird dann klar, wieso in diesem Fall die Wechselmethode zum Zuge kommt: «Die  Wechselmethode wird in einem Satz  NICHT eingeführt, wenn mindestens 18 Punkte erzielt worden sind». In unserem Beispiel wurden erst 17 Punkte gespielt.

 

 

Bei einem Nationalliga A Spiel tritt die Heimmannschaft zwar in einheitlichen Trikots, aber mit unterschiedlichen Werbeaufdrucken an. Ist das zulässig? (55.8% richtig beantwortet)

 

a) Nein, für die Einheitlichkeit von Spielkleidung müssen auch alle Werbeaufdrucke gleich sein.

b) Ja, aber nur wenn der Gegner damit einverstanden ist.

c) Ja, die Werbeaufdrucke sind von der Einheitlichkeit der Spielkleidung ausgenommen.

 

Antwort «c» ist korrekt. In den Bestimmungen für internationale Veranstaltungen unter Art. 3.2.2.7 steht geschrieben das Spieler einer Mannschaft einheitlich gekleidet sein müssen. Von dieser Bestimmung können Socken und Schuhe sowie Anzahl, Grösse, Farbe und Design von Werbung auf der Spielkleidung ausgenommen werden.

 

 

Wann darf sich ein Spieler in einem Individualwettbewerb coachen lassen? (74.4% richtig beantwortet)

 

a) Nach jedem gespielten Satz

b) Jederzeit, ausser während einem Ballwechsel

c) Jederzeit, auch während dem Ballwechsel

 

Antwort «b» ist korrekt. Vor dem 01. Oktober 2016 wäre Antwort «a» noch korrekt gewesen. Seitdem Datum dürfen sich Spieler jederzeit, ausser während einem Ballwechsel beraten lassen. Siehe dazu Art. 3.5.1.3 der Bestimmungen für internationale Veranstaltungen. STT hatte auf die Änderung damals auch auf seiner Homepage hingewiesen. Den Bericht gibt es hier:

https://www.swisstabletennis.ch/de/news/news-archiv/22-spielbetrieb/1694-neue-coaching-regel

 

 

Gewinner Quiz #3 – Tischtennisregeln

Beim dritten Quiz haben wiederum total 43 Personen teilgenommen. Alle Fragen haben 4 Personen richtig beantwortet. Das Los hat entschieden, dass sich Hansueli Schaad aus Murten über ein STT Handtuch freuen darf. Herzlichen Glückwunsch!

 

Das nächste Quiz wird in den nächsten Tagen auf der Homepage von STT veröffentlicht. Wir wünschen schon jetzt viel Erfolg!

 

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