Die Teilnahme an diesem neuerlichen Tischtennis-Gipfeltreffen nimmt Gestalt an. Das Feld der Spielerinnen und Spieler, welche die Salle Omnisports du Pierrier zum Kochen bringen werden, steht nun fest.
Text: Bernard Heimo / Foto: Rémy Gros
Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig und alle grossen europäischen Namen sind dabei: An der Spitze der Rangliste thront der Schwede Truls Moregard, der vor den Brüdern Lebrun liegt. Dieser hat sich kürzlich bei den WTT Finals (unter den 16 besten Spielern der Welt) in Hongkong hervorgetan, wo er das Finale erreichte, aber letztlich vom Japaner Tomakazu Harimoto besiegt wurde. Truls Moregard schrieb am 24. August 2025 in der Renaissance Arena in Malmö ebenfalls Geschichte, als er als erster Europäer einen Grand Smash gewann. Sein Gegner war die Nummer 1 der Welt, der Chinese Lin Shidong, den er nach 7 Sätzen auf atemberaubendem Niveau besiegte. Nach der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris ist dies eine unglaubliche Leistung und er gewann verdient den prestigeträchtigen Jerringpriset, einen Preis, der vom Publikum an den beliebtesten schwedischen Sportler vergeben wird, wobei er den Olympiasieger im Stabhochsprung, Armand Duplantis, hinter sich liess. Das zeigt, wie beliebt der Tischtennisspieler ist. In Montreux wird Truls Moregard alles daran setzen, seiner Bilanz einen weiteren Erfolg hinzuzufügen: Den Titel am Top 16 Europas, den er noch nie gewinnen konnte.
Alexis und Félix Lebrun, die auf den Plätzen 2 und 3 der europäischen Rangliste stehen, haben ebenfalls gute Argumente, sodass ein harter Kampf zu erwarten ist. Und wie könnte man die deutsche Armada ausser Acht lassen? Sie werden zu viert vertreten sein, angeführt von Benedikt Duda. Nicht zu vergessen ist auch der dreifache Gewinner des Top 16, der Slowene Darko Jorgic.
Bei den Damen haben die Deutschen die Nase vorn: Sabine Winter ist momentan die beste Europäerin, aber es ist ihre Landsfrau Han Ying, die wir besonders im Auge behalten werden. Die dreimalige Montreux-Siegerin und hervorragende Verteidigerin wird die Nerven ihrer Gegnerinnen erneut auf die Probe stellen.
Nachfolgend die Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Spannung auf allen Ebenen, fliegende Bälle und ein grossartiges Spektakel: Für das Turnier im Februar sind am Samstag und Sonntag nur noch wenige Plätze frei. Für Donnerstag und Freitag gibt es jedoch noch freie Plätze. Es gibt keinen schlechten Tag, so ist der Donnerstag eine gute Gelegenheit, um spannende Spiele zwischen den Spielern und Spielerinnen auf den Plätzen 15 bis 21 sowie den beiden ausgewählten Schweizer Vertretungen zu sehen. Sie alle kämpfen um die letzten beiden Qualifikationsplätze. Es ist zudem eine Gelegenheit, dem Training der Besten beizuwohnen, was einem die Arbeit, die hinter den Spitzenleistungen steckt, besser verständlich macht. Diese immer wieder repetierten Schläge, immer und immer wieder die gleichen. Nichts ist jemals einfach, nicht einmal für die Virtuosen des kleinen Balls. Am Freitag können die Fans fast 12 Stunden lang alle Topstars sehen, ein besonders reichhaltiges Programm und echtes Eintauchen in die Welt des Tischtennis.
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