Mit zwei Siegen aus drei Partien zeigte Rachel Moret in der Qualifikationsphase für den Singapore Smash 2026 eine solide Leistung. Die Niederlage im letzten Spiel verhinderte jedoch leider den entscheidenden Erfolg, der zum Einzug ins Hauptfeld berechtigt hätte.
Text: Sebastian Lauener / Fotos: WTT
Rachel Moret glückte der Auftakt in die Qualifikation für das Hauptfeld des Singapore Smash: Mit einer Wildcard ins Turnier gestartet, zeigte sie gegen ihre erste Gegnerin Barbora Varady aus der Slowakei eine gute Vorstellung. Besonders in engen Momenten überzeugte die Waadtländerin in diesem Duell der Linkshänderinnen: Zwei Mal gelang Moret der Satzgewinn in der Verlängerung. Varady aber schlug zurück und konnte den dritten Satz ebenfalls mit dem Minimalabstand für sich entscheiden. Im vierten Durchgang konnte Moret einmal mehr einen Satzball abwehren und Varady zeigte Nerven. Schlussendlich konnte die Schweizerin den zweiten Matchball zum 3:1-Erfolg (12:10, 13:11, 9:11, 13:11) verwerten (Stream).
Auch im anschliessenden Spiel gegen die Nummer 8 des Qualifyings, Sibel Altinkaya aus der Türkei, zeigte Moret eine eindrückliche Leistung: In den engen Momenten konnte sie den Fokus aufrechterhalten und ging in der Regel erfolgreich aus dem Ballwechsel hervor. Das 3:0-Endresultat gibt die Geschichte der Partie nicht eingehend genug wieder, so reüssierte Rachel Moret, die Nr. 164 des ITTF-Rankings, neuerlich dreimal mit nur zwei Punkten Unterschied und besonders der zweite Satz war mit 18:16 ein Marathonlauf, der durchaus auch Altinkaya, Nr. 70 des ITTF Rankings, für sich hätte entscheiden können: 11:9, 18:16, 12:10 lautete das Resultat schliesslich (Stream).
Ein Sieg fehlte somit noch, damit Moret ins Hauptfeld einziehen konnte. Ihre nächste Widersacherin sollte Maria Xiao aus Spanien sein, an Nr. 11 der Teilnehmerinnenliste gesetzt und im ITTF-Ranking an Nr. 73 geführt. Gegen die Montreux-Viertelfinalistin war Rachel Moret aber jeweils zu weit von einem Satzgewinn entfernt: Maria Xiao, die früher noch für Portugal auflief, konnte sich jeweils absetzen und den jeweiligen Durchgang für sich entscheiden: Mit 11:7, 11:7 und 11:8 gingen alle drei Sätze und somit der Sieg an Maria Xiao (Stream).
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