Nach einer schwierigen Saison konnte Rapperswil-Jona den Abstieg doch noch verhindern. Gegen Vevey setzte sich das Team mit 3:2 und 3:1 durch. Entscheidend war jeweils das Doppel, das Rapperswil-Jona beide Male für sich entscheiden konnte. Vevey verbleibt damit in der NLB und dürfte mit seinem starken Team in der kommenden Saison einen weiteren Anlauf auf den Aufstieg nehmen. Bei den Frauen musste Young-Stars Zürich die Play-outs nicht bestreiten, da Wädenswil auf die Teilnahme verzichtete.
Text: Lionel Weber / Fotos: René Zwald
Der Gang in die Relegationsspiele ist für STTL-Teams stets eine schwierige Angelegenheit. Auch auf Rapperswil-Jona wartete am Freitag ein starkes und hochmotiviertes Vevey, das zusätzlich vom euphorischen Heimpublikum lautstark unterstützt wurde. Vevey startete stark in die Partie und gewann den ersten Satz im Doppel. Doch das Rapperswiler Duo Denis Bernhard und Gonçalo Gomes reagierte eindrucksvoll und entschied die nächsten drei Sätze jeweils knapp für sich.
Das Doppel erwies sich letztlich als spielentscheidend. Veveys Nummer 1, Celian Besnier, erwischte zwar einen hervorragenden Tag und gewann beide Einzel mit 3:1. Dennoch reichte es den Waadtländern nicht zum Sieg, da Yannick Taffé und Nicolas Simonet nach der Niederlage im Doppel auch ihre Einzel gegen Gomes beziehungsweise Martin Guman verloren.

Im Rückspiel am nächsten Tag in Rapperswil-Jona nahm Vevey eine Umstellung vor: Simonet traf nun auf Gomes, während Taffé gegen Guman antrat. Die Anpassung zeigte Wirkung, denn Simonet gewann sein Einzel gegen Gomes im Entscheidungssatz mit 12:10. Für den Gesamtsieg reichte es jedoch erneut nicht. Ausschlaggebend war wiederum das Doppel, das Rapperswil-Jona für sich entschied. Zudem gewann Guman das Duell der beiden Nummer 1 gegen Besnier diesmal mit 3:2. Mit zwei Punkten sicherte der Slowake seinem Team den Ligaverbleib.
Vevey hingegen muss trotz starker Leistungen gegen Bellinzona und Rapperswil-Jona auch in der kommenden Saison in der NLB antreten. Angesichts der diesjährigen Dominanz in der Qualifikationsrunde sowie des Aufstiegs von Bellinzona scheint ein direkter Aufstieg im nächsten Jahr jedoch durchaus realistisch.

