PluSport Biel Seeland überzeugt an den National Summer Games 2026

Von der ersten Einteilung bis zu den Finalspielen: Die National Summer Games 2026 waren für PluSport Biel Seeland ein voller Erfolg.
Text und Fotos: Olivier Schwab (Nachfolgend ein gekürzter Bericht. Den Originaltext von Olivier Schwab, Trainer bei Plusport Biel Seeland, ist hier zu finden.), Claudio Kernen und Sebastian Schneider.

 

Die National Summer Games 2026 in Zug, organisiert von Special Olympics Switzerland, brachten rund 1’600 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz sowie internationalen Delegationen zusammen. Auch die Tischtennisgruppe von PluSport Biel Seeland war erneut vertreten – dieses Mal so gross wie nie zuvor: elf Spielerinnen und Spieler sowie drei Trainer gingen mit ehrgeizigen Zielen an den Start.

Der Wettkampf begann am Donnerstag mit dem sogenannten Divisioning, bei dem die Spielstärke der Teilnehmenden ermittelt wird. In einem Schweizer System mit acht Runden konnten faire Leistungsgruppen gebildet werden. Erwartungsgemäss setzten sich dabei bekannte Grössen durch, angeführt von Marco Hiltbrunner (PluSport Biel Seeland), gefolgt von Fabian Schmid (PluSport Basel) und Simon Kohler (CTT Lausanne). Insgesamt nahmen 43 Spielerinnen und Spieler teil, darunter auch Athleten aus der Ukraine und Usbekistan.

Am Freitag starteten die Einzelwettbewerbe. In mehreren ausgeglichenen Gruppen kam es zu zahlreichen engen Spielen. Überraschungen blieben nicht aus: So verpasste beispielsweise Marco Hiltbrunner nach einer Niederlage knapp die Medaillenränge in seiner Gruppe. Andere überzeugten mit starken Leistungen, etwa Yannick Marques Giaro, India Eggli oder Michael Messerli, der seine Gruppe ohne Satzverlust gewann.

Foto: WeArePepper/Claudio Kernen

Der Samstag stand im Zeichen der getrennten Damen- und Herrenwettbewerbe. Bei den Frauen dominierte Hanna Diem (PluSport Basel) ihre Gruppe knapp vor der Ukrainerin Kateryna Hryshchenko, während India Eggli (PluSport Biel Seeland) ihre Konkurrenz klar beherrschte. Bei den Herren setzte sich Fabian Schmid ungeschlagen an die Spitze der stärksten Gruppe, während weitere Gruppensiege unter anderem an Aleksandr Volik (Usbekistan), Ismaël Wahli und Michael Messerli gingen.

Am letzten Wettkampftag folgten die Doppelturniere, die durch ihre Dynamik und teilweise ungewöhnlichen Paarungen besonders anspruchsvoll waren. In der stärksten Kategorie gewann das Duo Kohler/Dos Santos Silva (Lausanne), während in einer weiteren Gruppe das usbekische Team Volik/Kuznetsova dominierte. Besonders erfreulich war der Sieg des Bieler Duos Luca Schwab und Ismaël Wahli in ihrer Kategorie.

Neben den sportlichen Leistungen prägten auch die ausgezeichnete Organisation, die emotionale Eröffnungsfeier sowie die bewegenden Siegerehrungen das Erlebnis. Die Spiele boten nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch zahlreiche Begegnungen, Emotionen und unvergessliche Momente.

Mit vielen Eindrücken und Erfolgen im Gepäck endeten die National Summer Games 2026 und die Vorfreude auf die nächste Ausgabe 2030 in Yverdon ist bereits gross.

Foto: WeArePepper/Sebastian Schneider