Bereits zum sechsten Mal organisierte der CTT Lausanne das Finale der Suisse Junior Challenge in der Vaudoise Arena. Der Wettbewerb bringt U14-Teams zusammen, die ausschliesslich aus nicht lizenzierten Spieler:innen bestehen und in Zweierteams gegeneinander antreten. Nach den regionalen Qualifikationsturnieren traten am 7. Juni zwölf Mannschaften zur nationalen Endrunde an, um den Titel zu gewinnen. Nach zahlreichen packenden Begegnungen setzte sich schliesslich UGS-Chênois durch: Die Genfer blieben in der Gruppenphase makellos und entschieden sowohl den Halbfinal als auch den Final jeweils denkbar knapp zu ihren Gunsten.
Text: Sebastian Lauener / Resultate
Die zwölf qualifizierten Teams wurden in zwei Sechsergruppen eingeteilt, wobei sich jeweils die beiden bestplatzierten Mannschaften die Halbfinalplätze sichern würden.
In Gruppe A dominierte UGS-Chênois mit fünf Siegen aus fünf Spielen und einem eindrücklichen Spielverhältnis von 21:4. Ganz so deutlich, wie es die Zahlen vermuten lassen, war die Überlegenheit jedoch nicht, denn gegen die direkten Konkurrenten Steckborn-Homburg und Mandement gewannen die Genfer jeweils eher knapp mit 3:2. Steckborn-Homburg sicherte sich mit vier Siegen (17:8) den zweiten Platz knapp vor Mandement (16:9) und zog damit in das Halbfinale ein.
In Gruppe B entwickelte sich ein enger Dreikampf an der Spitze. Wetzikon setzte sich dank des besten Spielverhältnisses (21:4) vor ZZ-Lancy (18:7) durch, während Vevey mit ebenfalls vier Siegen und identischer Bilanz wie ZZ-Lancy nur aufgrund der 2:3-Niederlage im Direktduell den Kürzeren zog und als Dritter ausschied.
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In den Halbfinals kam es damit einerseits zu zwei verbandsinternen Matches: Zum einen gab es das OTTV-Duell zwischen Wetzikon und Steckborn-Homburg, zum anderen trafen mit UGS-Chênois und ZZ-Lancy zwei Teams aus dem AGTT aufeinander. Steckborn-Homburg zeigte sich dabei äusserst effizient und setzte sich überraschend deutlich mit 4:1 gegen Wetzikon durch. Nachdem die beiden Teams in der Qualifikation noch je einmal gegeneinander gewonnen hatten, bestätigten Steckborn-Homburgs Spieler ihre Entwicklung, was mit dem Finaleinzug belohnt wurde.
Das zweite Halbfinale war hingegen an Spannung kaum zu überbieten. UGS-Chênois und ZZ-Lancy begegneten sich auf Augenhöhe, wobei letztlich das Doppel die Entscheidung brachte: Nach intensiven Ballwechseln ging dieses mit 11:9 im fünften Satz an UGS-Chênois. Da die Einzel ausgeglichen verliefen, sicherte sich UGS im Genfer Derby damit den knappen 3:2-Erfolg und den Finaleinzug.
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Auch das Spiel um Platz drei entwickelte sich zu einem echten Krimi. Wetzikon zeigte nach der Halbfinalniederlage eine starke Reaktion, traf jedoch auf ein ebenso entschlossenes ZZ-Lancy. Die Partie blieb bis zum letzten Spiel offen, aber ZZ-Lancy nutzte seine Chance zur Revanche nach der 1:4-Niederlage in der Gruppenphase und setzte sich mit 3:2 durch. Damit sicherte sich das Team die Bronzemedaille, während Wetzikon trotz starker Gruppenphase schlussendlich ohne Podestplatz blieb.
Das Finale letztlich bot nochmals alles, was diesen Turniertag auszeichnete: Spannung, Emotionen und hochklassige Ballwechsel. UGS-Chênois, das in der Gruppe noch knapp erfolgreich war, lag nach dem Doppel 1:2 gegen Steckborn-Homburg zurück, reagierte aber stark in der letzten Einzelrunde. Und tatsächlich konnte das Team aus dem AGTT die beiden letzten Einzel des Tages für sich entscheiden und damit den knappen 3:2-Sieg holen. Mit diesem Erfolg krönte sich UGS-Chênois nach einer perfekten Gruppenphase und zwei hart erkämpften K.-o.-Siegen verdient zum Sieger der Suisse Junior Challenge 2025/26.
Ein grosser Dank geht an den CTT Lausanne für die erneut hervorragende Organisation dieser gelungenen Veranstaltung.
