Schweizer Cup

Beide Mannschaften für das Schlussfoto vereint

Finalrunde Schweizer Cup

Rio-Star Muttenz tröstet sich mit dem Schweizer Cup

 

Zum siebten Mal in Folge erscheint der Name des Rio-Star Muttenz auf der Siegerliste des Schweizer Cup. Wie in der vergangenen Saison setzen sich die Basler Spieler im Finale gegen den ZZ-Lancy durch, für den es sich quasi um ein Heimspiel handelte.

 

Text: Laurent Langel / Foto: Jacques Troeder

 

Im Gegensatz zu den Meisterschaften der Nationalliga A, für die zahlreiche Clubs finanzielle Anstrengungen unternehmen und ausländische Spieler kommen lassen, um an die Spitze zu gelangen, belohnt der Schweizer Cup im Allgemeinen eher örtliche Vereine, die auf die Spieler der Region setzen.

 

So standen sich dieses Jahr im Finale zum zweiten Mal in Folge die Ultrafavoriten des Rio-Star Muttenz, u. a. mit den Starspielern Hu, Yang und Schmid, die alle in der Region Basel beheimatet sind, und die Genfer des ZZ-Lancy gegenüber, dessen Vereinspolitik so ausgerichtet ist, dass keine ausländischen Spieler dazugeholt werden.

 

Als Nichtschweizer Star unseres Cups war nur Gavin Rumgay (UGS-Chênois) anwesend. Unglücklicherweise blieb jedoch der Erfolg für den Verein Eaux-Vives aus, da sich Rumgay gleich zu Beginn gegen Naim Karali (ZZ-Lancy) geschlagen geben musste.

 

Obwohl Thierry Miller (CTT Bulle) seine Höchstform zu Saisonschluss bestätigt hat, indem er sich im Halbfinale gegen Elia Schmid durchsetzte, und die Spieler des ZZ-Lancy ebenfalls im Halbfinale fünf Spiele im entscheidenden Durchgang gegen Cortaillod davontrugen, standen sich im Endspiel eindeutig die beiden besten Mannschaften des Tages gegenüber.

 

Im Finale gewannen Schmid und seine Mannschaftskameraden 8:3 mit sieben Siegen in drei Sätzen. Klassierung und Erfahrungswerte wurde somit bestätigt, und nach dem Verlust ihres Titels in der Nationalliga A schliessen die Basler die Saison mit einer positiven Note ab.