Die STTL ist bereit für die Playoffs – und für die Zukunft

Wenn am Freitag, 24. April, um 14:00 Uhr mit der Begegnung ZZ‑Lancy gegen Lugano das erste Playoff-Spiel eröffnet wird, beginnt nicht nur die entscheidende Phase der laufenden STTL-Saison: Das Datum markiert zugleich einen wichtigen Schritt auf dem Weg der Liga in Richtung Zukunft mit klaren Qualitätskriterien, stabilen Strukturen und einer zunehmend professionelleren Ausrichtung.

Text: Monica Midali

 

Gemäss dem an der STTL‑Kammer im Dezember 2025 verabschiedeten Reglement mussten bis zum Playoff-Start alle STTL-Teams sowie sämtliche potenziell aufstiegsberechtigten Clubs der NLB die Prüfungen in Bezug auf ihre finanzielle Solidität sowie ihr Engagement im Nachwuchsbereich erfolgreich abschliessen. Die STTL kann nun mit Freude bestätigen: Alle Teams, die in den kommenden Wochen um einen Platz in der höchsten Schweizer Tischtennisliga kämpfen, erfüllen diese Anforderungen.

Das Validierungsverfahren setzte einen klaren Schwerpunkt auf die Nachwuchsarbeit der Clubs. Dazu gehörten unter anderem regelmässige J+S‑Angebote, eine aktive Nachwuchs-Mannschaft mit Teilnahme an regionalen Meisterschaften oder nationalen Finals sowie mindestens ein lizenzierter U15‑Spieler.

Aber auch die wirtschaftliche Seite wurde genau geprüft: Bewertet wurden der Liquiditätsgrad 2, die fristgerechte Auszahlung von Spielerlöhnen ohne Rückstände sowie die korrekte Abrechnung von Sozialabgaben beziehungsweise entsprechende Bestätigungen bei selbstständig erwerbenden Spielern.

Dieser Überprüfungsprozess hat zwar einige Schwächen im Reglement aufgezeigt, die in den kommenden Saisons angegangen werden, gleichzeitig aber bereits erste positive Effekte gezeigt: In der ATTT wurde etwa erstmals eine U19-Meisterschaft mit drei Teams durchgeführt, wodurch neben den beiden Clubs mit STTL-Ambitionen auch ein dritter Verein von dieser Neuerung profitieren konnte.

In den letzten Saisons standen neben den besten Schweizer Spielern auch immer wieder namhafte internationale Akteure in der STTL im Einsatz. Diese sportliche Qualitätssteigerung geht zwangsläufig mit einer wachsenden Professionalisierung einher und verlangt nach entsprechend stabilen Vereinsstrukturen. Damit sich die STTL weiterhin als Aushängeschild des Schweizer Tischtennis positionieren kann, wurde auch das Thema Streaming erneut aufgenommen. Ein entsprechendes Projekt wurde reaktiviert und eine erste klare Stossrichtung definiert, die in den kommenden Monaten weiter konkretisiert wird. Fest steht bereits: Der Superfinal am 23. Mai in Petit-Lancy wird im Livestream übertragen, und es wird mit einem grossen Interesse sowohl online als auch vor Ort gerechnet.

Die STTL wünscht allen Teams viel Erfolg in den entscheidenden Wochen dieser Saison.