An der Finalrunde der Senioren-Mannschaftsmeisterschaften nahmen dieses Wochenende die besten Senioren-Teams der Schweiz teil. In der Kategorie O40 siegte Versoix im Final gegen Delémont. Bei den O50 setzte sich Rapid Luzern gegen Cortaillod durch.
Text. Lionel Weber / Fotos: Théo Enger
O40
Versoix wurde während des gesamten Turniers von einem überragenden Akos Maklari angeführt. Er gewann alle seine Spiele und musste einzig in der Gruppenphase gegen Zürich-Affoltern in den Entscheidungssatz. Im Halbfinale setzte sich Versoix mit 6:1 gegen Aesch durch, während Delémont ebenfalls mit demselben Resultat problemlos gegen Collombey/Muraz gewann.
In der Gruppenphase hatte Versoix bereits gegen Delémont gewonnen und ging deshalb als Favorit ins Finale. Delémont startete jedoch stark und ging früh mit 2:1 in Führung. Versoix liess sich davon nicht beeindrucken und entschied die nächsten drei Einzel für sich. Dabei konnten sowohl Toplica Velickovic als auch Armando Cunto höher klassierte Gegner bezwingen. Die 4:2-Führung war vorentscheidend, und mit dem Gewinn des Doppels konnte Versoix mit einem beruhigenden Vorsprung in die letzten Einzel gehen. Dort war es bezeichnenderweise Akos Maklari, der den entscheidenden Punkt holte und Versoix den Titel sicherte.
Rang 3 ging in einem umkämpften Spiel mit 6:4 an Aesch. Collombey/Muraz war dank des gewonnenen Doppels mit 4:3 in Führung gegangen, doch die Aescher bewiesen Ausdauer, gewannen die letzten drei Einzel und machten damit das Comeback perfekt. Drei ihrer Siege holten sie im fünften Satz und zeigten damit ihre mentale Stärke, die ihnen die Bronzemedaille einbrachte.
O50
Auch der Sieger der O50-Kategorie, Rapid Luzern, konnte sich auf eine starke Nummer 1 verlassen: David Daus gewann sämtliche seiner Spiele deutlich. Im Halbfinale siegten sowohl Luzern gegen Rossens als auch Cortaillod gegen Zürich-Affoltern jeweils mit 6:0. Damit war klar, dass im Finale die beiden besten Teams aufeinandertreffen würden.
Im Finale überzeugte bei Luzern vor allem das Duo David Daus und Günter Englmeier. Die beiden gewannen alle ihre Einzel sowie das gemeinsame Doppel und führten die Innerschweizer zu einem 6:2-Sieg. Vorentscheidend war dabei insbesondere der Sieg von Günter Englmeier gegen die Nummer 1 von Cortaillod, Britka Zvonimir.
Ebenfalls aufs Podest schaffte es Rossens, das das Spiel um Platz 3 gegen Zürich-Affoltern mit 6:2 gewann.
