Interview: Pedro Osiro und Rachel Moret vor dem Top 16 in Montreux

Der CCB Europe Top 16 Cup in Montreux steht vor der Tür: Am Donnerstag kämpfen in der Qualifikation auch Rachel Moret und Pedro Osiro um den Einzug ins Hauptfeld. Wir haben mit den beiden über ihre Vorbereitung und Ziele für das Heimturnier gesprochen.

 

Text: Lionel Weber/ Fotos: René Zwald

 

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Qualifikation am Donnerstag. Wie sieht eure Vorbereitung in diesen Tagen vor dem Start aus? Wie ist euer Gemütszustand? 

Rachel Moret: Diese Woche war ich beim WTT Feeder in Lille und in den Wochen zuvor hatte ich einige Spiele in der Pro A in Frankreich. Es ist also eine intensive Wettkampfphase. Am Dienstag habe ich nochmals ein Spiel in der Pro A, danach werde ich direkt nach Montreux reisen. Ich fühle mich gut und freue mich darauf, in Montreux zu sein. 

Pedro Osiro: In den Tagen vor dem Wettkampf trainiere ich viele Matchsituationen. Es geht darum Sicherheit zu kriegen und ein gutes Gefühl am Tisch zu haben. Im Moment freue ich mich vor allem, am Top 16 am Start sein zu können.

 

Mit welchen persönlichen Erwartungen geht ihr ins Turnier – in Bezug auf eure eigene Leistung, aber auch hinsichtlich der Location und der Atmosphäre? 

Rachel: Beim Top 16 nehmen zwangsläufig die besten europäischen Spielerinnen teil, daher weiss ich, dass das Niveau sehr hoch sein wird. Ich habe kein konkretes Ergebnisziel, aber ich möchte vor allem vor dem Schweizer Publikum mein bestes Tischtennis spielen. Ich hoffe, dass am Donnerstag bei den Qualifikationsspielen bereits viele Zuschauerinnen und Zuschauer dabei sein werden! 

Pedro: Ich möchte mutig spielen und mein Spiel durchziehen. Wenn mir das gelingt, werde ich zufrieden sein, unabhängig vom Resultat. Montreux ist eine richtig coole Location und dass ich vor Heimpublikum spielen darf, wird mir bestimmt einen zusätzlichen Push geben.

 

Was macht für euch den Charakter dieses Turniers aus und wie unterscheidet sich der Wettkampf von anderen Turnieren? 

Rachel: Das Top 16 ist der prestigeträchtigste europäische Wettbewerb. Das Format mit nur einem Tisch macht die Veranstaltung noch spektakulärer und intensiver. Wir wurden in Montreux immer sehr herzlich empfangen, und es wird alles getan, damit die Spielerinnen und Spieler unter den bestmöglichen Bedingungen spielen können. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem gesamten Organisationskomitee zu danken, das hervorragende Arbeit leistet, damit sich alle Athletinnen und Athleten während dieser vier Wettkampftage wohlfühlen.

Pedro: Natürlich ist das Top 16 ein ganz spezielles Turnier für mich, vor allem weil es in der Schweiz stattfindet. Da es nur starke Gegner gibt, muss man von Anfang an bereit sein und hat keine Zeit, langsam ins Turnier zu finden.

 

Gegen wen würdet ihr gerne spielen, sei es in der Qualifikation oder bei einer Teilnahme im Hauptfeld? 

Rachel: Ich habe keine besonderen Vorlieben, gegen wen ich spielen möchte. Auf jeden Fall freue ich mich darauf, in Montreux zu spielen!

Pedro: In der Qualifikation habe ich keinen Wunschgegner. Falls ich mich für das Hauptfeld qualifiziere, wäre ein Duell mit Darko Jorgić toll, da wir beide rückhandorientierte Spieler sind und das bestimmt ein gutes Spiel wäre.

 

Rachel, was war dein Highlight in den bisherigen Auftritten in Montreux? 

Ohne zu zögern mein erster Sieg letztes Jahr gegen Hana Matelová!

 

Hast du einen Tipp für Pedro, der das erste Mal am CCB Europe Top 16 Cup teilnimmt?

Jeden Moment zu geniessen und ohne Druck zu spielen. Gegen die besten europäischen Spieler antreten zu können, ist eine grossartige Gelegenheit!

 

Pedro, was bedeutet dir die erstmalige Qualifikation für dieses Turnier? 

Es bedeutet mir sehr viel, insbesondere weil ich in der internen Qualifikation bereits zwei Mal ganz knapp gescheitert war. Ich freue mich sehr und es ist eine gute Gelegenheit, um zu schauen, wo ich aktuell stehe.