Die U15-Mädchen sicherten sich in den Play-offs gegen Griechenland mit einer souveränen Leistung den Aufstieg in die 1. Division und zogen damit gleichzeitig ins Achtelfinale ein. Die U19-Knaben waren bereits in der 1. Division gestartet. Nach einer schwierigen Gruppenphase setzten sie sich in den Abstiegsspielen mit 3:1 gegen Kroatien durch. Damit qualifizierten auch sie sich für das Achtelfinale und sicherten sich zugleich den Verbleib in der 1. Division. Weniger erfolgreich verlief der Turnierverlauf für die U15-Knaben, die in die 2. Division absteigen. Die U19-Mädchen verpassten die Play-offs und damit die Chance auf den Aufstieg nur knapp. Die Achtelfinalspiele werden am Sonntag, 12. Juli, um 17.30 Uhr und 20.00 Uhr (im Livestream) ausgetragen.
Text: Lionel Weber / Fotos: Samir Mulabdic, ETTU
U15-Mädchen: Souveräner Aufstieg
Für das starke U15-Team der Mädchen war der Aufstieg in die erste Division das Minimalziel, welches Ilvi Ulrich, Michelle Wu und Enya Hu souverän erreichten. Einzig im Auftaktspiel gegen die überraschend starken Moldawierinnen gab Ilvi Ulrich ein Spiel ab. Letztlich war aber auch dieser 3:1-Sieg dank zwei Erfolgen von Enya Hu kaum gefährdet. Gegen Lettland, Aserbaidschan und Norwegen holten die Schweizerinn danach drei 3:0-Siege.
In den Play-Offs trafen die sie auf Griechenland. Ilvi Ulrich legte mit einem 3:1-Sieg gegen die Nummer 1 der Gegnerinnen sogleich stark vor. Enya Hu liess ihrer Gegnerin nicht den Hauch einer Chance und auch das Doppel gewann sie an der Seite von Michelle Wu souverän mit 3:1. Damit erfüllten die Schweizer Nachwuchshoffnungen die hohen Erwartungen und können im Achtelfinale gegen Spanien um den Einzug in die Top 8 spielen.

U19-Knaben: Gute Nerven in den Abstiegsspielen
In der Gruppenphase verlor das Team mit Noe Keusch, Lowis Vogler, Levi Ulrich, Elias-Mate Simo und Severin Scherrer alle drei Spiele gegen Spanien, England und Schweden. Trotz den Niederlagen zeigte die Mannschaft mit starken Leistungen, dass sie in die erste Division gehört. Insbesondere gegen England war der Sieg in Reichweite. Nach Siegen von Keusch und Vogler lag Keusch im vierten Spiel bereits problemlos mit 2:0 in Führung, musste den Sieg aber noch aus der Hand geben. Ulrich verlor anschliessendauch das Entscheidungsspiel mit 1:3. Gegen Spanien und Schweden konnte Keusch jeweils ein Spiel gewinnen. Beide Spiele gingen aber mit 1:3 verloren.
Dies bedeutete, dass die Schweizer in den Play-Outs mit Kroatien einen Gruppensieger aus der zweiten Division als Gegner erhielten. Noe Keusch zeigte erneut seine Qualitäten und gewann das Auftaktspiel mit 3:0. Danach konnte auch Lowis Vogler überzeugen und schlug die gegnerische Nummer 1 mit 3:1. Nachdem Levi Ulrich sein Spiel verlor, befand sich Keusch wieder in der selben Ausgangslage wie gegen England. Er zeigte, dass er seine Lehren aus dem Spiel gezogen hatte, gewann das Spiel mit 3:0 und stellte damit den Verbleib in der ersten Division sicher. Im Achtelfinale treffen die Schweizer nun auf Titelfavorit Frankreich.

U15-Knaben und U19-Mädchen: Gezahltes Lehrgeld und gute Ansätze
Das Team der U15-Knaben startete in der ersten Division und konnte mit der starken Konkurrenz noch nicht ganz mithalten. Gegen Deutschland und Ungarn verloren sie jeweils mit 0:3 und gegen Tschechien gelang einzig der Sieg im Doppel. In der Zwischenrunde verlor das Team um Arthur Loustalot, Charlie Hurtado und Balthazar Porritt gegen Bulgarien ebenfalls deutlich mit 0:3 und spielt nun um die Plätze 17 bis 28.
Die Mädchen-U19 schlossen ihre Gruppe in der zweiten Division auf Rang 3 ab. Besonders im Auftaktspiel gegen Dänemark wäre ein Sieg und damit der zweite Gruppenrang möglich gewesen. Während Amira Meier ihr Spiel mit 3:2 gewann, konnte Akhyata Patra eine 2:1-Führung nicht verwerten und verpasste damit die Möglichkeit, die Schweiz ins Entscheidungsspiel zu führen. Gegen Schweden verloren die Schweizerinnen klar mit 0:3, während sie Montenegro souverän mit 3:0 schlugen. Patra, Meier, Emma Kühn und Livia Generowicz spielen nun um die Ränge 25-34.

