Lille und Doha: Standesgemässe Resultate für die Schweizer Teilnehmenden

Die Schweizer Delegation zeigte an den WTT Feeder-Turnieren in Lille und Doha solide, aber erwartbare Leistungen ohne grosse Exploits.

 

Text: Sebastian Lauener / Fotos: WTT

 

Die Schweizer Delegation war in den vergangenen Tagen gleich an zwei WTT‑Feeder-Events vertreten. Während am WTT Feeder in Lille fünf Athletinnen und Athleten im Einsatz standen, vertrat Yoan Rebetez als einziger Schweizer Spieler die nationalen Farben in Doha. Aus sportlicher Sicht blieb der ganz grosse Coup in Frankreich wie auch in Katar aus: Sam Boccard, Ludivine Maurer und Fanny Doutaz schieden in den Einzelkategorien in den Gruppenspielen aus. Barish Moullet (in Lille) sowie Yoan Rebetez (in Doha) gewannen ihre Dreiergruppen, schieden aber beide anschliessend in der ersten KO-Runde aus und konnten sich nicht für das Hauptfeld qualifizieren. Die für das Hauptfeld gesetzte Rachel Moret unterlag in ihrem ersten Spiel der Französin Camille Lutz (Nummer 99 der Welt) mit 1:3, wobei sie leider Satzbälle zum 2:2 ungenutzt liess.

 

Yoan Rebetez

 

Im Herrendoppel  gewannen Moullet/Boccard mit 3:1 ihr Auftaktspiel gegen eine portugiesische Paarung. Das anschliessende Achtelfinale endete aber nach einem umkämpften Schlussgang im vierten Satz mit einer Niederlage. Rachel Moret trat mit der Luxemburgerin Sarah De Nutte im Doppel an, schied aber im ersten Spiel ebenfalls im Achtelfinale aus. Doutaz/Maurer hatten im Damendoppel eine gute Auslosung und nutzten ihre Chance: Mit zwei erfreulichen 3:0-Erfolgen spielten sie sich bis ins Viertelfinale, wo sie aber letztlich den Finalistinnen aus Italien unterlagen.

Das Mixed zeigte ein ähnliches Bild: Während Moret/Moullet im Achtelfinale mit 1:3 ausschieden, konnten Doutaz/Boccard das Qualifying sowie Achtelfinale überstehen. Gegen die topgesetzten Charlotte Lutz/Flavien Coton gelang zwar der Gewinn des ersten Satzes gleich mit 11:4, die französische Paarung kam allerdings anschliessend immer besser ins Spiel und konnte letztlich den Viertelfinal-Match mit 3:1 für sich entscheiden.

 

Fanny Doutaz

 

Die Resultate der Schweizer Teilnehmenden bewegten sich insgesamt im erwartbaren Rahmen und blieben tendenziell ohne Ausrufezeichen. Dennoch boten die zwei Turniere wertvolle internationale Spielpraxis gegen eine starke Konkurrenz.

 

Resultate WTT Feeder Lille

Resultate WTT Feeder Doha