Nationalligen
Kloten nach einem Jahr wieder in der LNA – Rapid Luzern im Finale – Meyrin im Halbfinale
Ob in der französischen Schweiz in Cortaillod und Meyrin oder in der deutschen Schweiz in Luzern und Uster: Für die Tischtennis-Fans war an diesem Wochenende mit zahlreichen hochkarätigen Begegnungen allerhand los. Der grosse Sieger des Wochenendes ist unbestritten der TTC Kloten, der dank seinem 6-4-Sieg in Cortaillod in der nächsten Saison wieder in die LNA aufrückt.
Text: Laurent Langel / Foto: René Zwald
Die Fans des CTT Cortaillod waren mit ca. 130 Mann am Samstagnachmittag wieder zahlenmässig stark, doch trotz dieser aussergewöhnlichen Unterstützung konnten die Neuenburger die Spieler aus Kloten nicht am Sieg hindern, und das, obwohl sich Zombori diesmal Ding Yi nicht geschlagen gab. Ding Yi gewann auch viermal für Cortaillod, zusammen mit Yoan Rebetez im Doppel. Christian Ohlssons Sieg über Yoan Rebetez im Entscheidungssatz des ersten Matches, nachdem Rebetez zunächst mit 2-1 führte und im 4. Satz auch mit 6-3 vorne lag, bestimmte sofort die Begegnung und bewies – falls ein Beweis überhaupt noch nötig war –, dass die Zürcher auf jeden Fall wieder in die LNA aufsteigen wollten. Im Team steigt Kloten also nur ein Jahr nach dem Abstieg wieder in die erste Nationalliga auf. Cortaillod wird den Faden schnell wieder aufnehmen, denn sie treffen schon am kommenden Wochenende im Spiel um den letzten freien Platz in der LNA auf den LNA-Siebten, die Genfer aus Veyrier.
Der TTC Rapid Luzern qualifiziert sich nach zwei extrem spannenden Begegnungen gegen Uster für das LNA-Finale der Damen
Einer der Schlüsselmomente dieser Begegnung war der Match zwischen den beiden Spielerinnen Nr. 1, Weronika Walna für Luzern und Elmira Anontyan für Uster. Sowohl Samstag als auch Sonntag profilierte sich Walna in drei Sätzen. Trotzdem hätte es auch anders ausgehen können, vor allem für Liza Schempp, die sich am Samstag im 5. Satz gegen Romana Förstel nach einem 5-0 Vorsprung noch 6-11 geschlagen geben musste; doch natürlich ist es immer gut, wenn man sich auf die drei Siege der eigenen Nr. 1 verlassen kann. Förstel brachte Luzern am Samstag zwei Siege ein. Mit dem Doppel, das Walna und Salomé Simonet gewinnen konnten, ergab dies 6-4 für die Luzerner. Trotz vier Niederlagen reichte den Luzernern am Sonntag in Uster ein Unentschieden, um sich fürs Finale (erstmals in der Clubgeschichte!) zu qualifizieren.
Meyrin gewinnt gegen Rapid Luzern und nimmt am Genfer Derby teil
Im Viertelfinale der LNA-Playoffs der Herren traf das komplette Meyriner Team auf ein Team aus Luzern, das auf seine Nr. 1, den Deutschen David Daus, verzichten musste, der an immer wieder auftretenden Rückenproblemen leidet. Erwartungsgemäss gewann Meyrin 6-1 gegen Luzern mit einer Niederlage von David Meads gegen David Pfabe, und 6-2 zuhause mit demselben Sieg Pfabes plus dem Luzerner Doppelsieg mit Pfabe und Dimitri Brunner. Meyrin trifft daher am kommenden Wochenende in einem Derby, das viel Spannung verspricht, auf den Genfer Nachbarn UGS-Chênois.

