Finlandia Open

Rahel Aschwanden, Rang 6 beim Finnland Open

Finlandia Open

Rahel Aschwanden und Rachel Moret unter den Top 10

 

Die beiden Anführerinnen der Frauenmannschaft, Rahel Aschwanden und Rachel Moret, haben auf skandinavischem Boden ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Bei den Männern erreichte der Schweizer Meister Lionel Weber die beste Platzierung auf Rang 17.

 

Text: Laurent Langel / Foto: Angelo Brack

 

Das Finnland Open ist eines der Turniere, die momentan dem Niveau unserer Spieler am ehesten entsprechen, sei es in Bezug auf das Niveau der anderen Konkurrenten (z. B. ist kein Spieler der weltweiten Top 100 vertreten) oder in Bezug auf die Formel, nach der jeder Rang erspielt wird, wodurch jeder Spieler mehr oder weniger die gleiche Anzahl an Matches absolviert.

 

Bei den Frauen wurde Swiss Table Tennis von den drei Mitgliedern des Elitekaders A, Céline Reust, Rachel Moret und Rahel Aschwanden vertreten. Das Turnier verlief etwas schwierig für Céline Reust, weshalb sie sich nur auf dem 48. Platz positionieren und in 7 Matches keinen einzigen Sieg verbuchen konnte. Moret und Aschwanden erreichten gemeinsam das Viertelfinale im Mannschaftswettbewerb. Im Einzel landete Rachel Moret auf dem 9. Platz, liess sich nur zweimal schlagen und gewann sogar ein Prestigematch gegen die Weissrussin Alexandra Privalova, Rang 137 auf der Weltrangliste.

 

Am Ende erreichte Rahel Aschwanden die beste Platzierung auf Rang 6. Sie wurde nur im Halbfinale von der Japanerin Rika Suzuki (die das Turnier in Folge gewann) geschlagen und in der Rangliste von Valentina Sabitova (WR 204) und Elisaveta Khlyzova (WR 247).

 

Hervorragende Ergebnisse also für unsere zwei erfahrenen Spielerinnen, die Hoffnung auf weitere Erfolge in der restlichen Spielsaison geben, vor allem für die Weltmeisterschaften im Mannschaftsspiel Ende Februar in Malaysia.

Diverse Glücksfälle für unsere sechs Herren

 

Das System dieses finnischen Turniers ist relativ einfach: Um die Chance auf die oberen Tabellenplätze zu erhalten, muss man unbedingt seine ersten Matches gewinnen, um so im guten Feld der Tabelle zu landen. Das konnten Yoan Rebetez (Rang 99) und Filip Karin (Rang 102) nicht erreichen. Gaël Vendé (Rang 63) hat beispielsweise ebenso viele Matches gewonnen wie Filip Karin, aber im Hinblick auf die Tatsache, dass er sie früher gewonnen hat, fällt das Endergebnis dementsprechend aus. Ähnlich ist bei Nicolas Champod, der den 46. Platz erreichte.

 

Die besten Ergebnisse lieferten die beiden Mitglieder des Elitekaders A, Elia Schmid und Lionel Weber. Wie Aschwanden und Moret erreichten sie das Viertelfinale im Mannschaftswettbewerb. Elia Schmid, der Spieler von Rio-Star Muttenz, erreichte am Ende Rang 29, während Weber drei Siege in Folge bei seinen drei letzten Matches erzielen konnte. Hier muss besonders sein Sieg gegen den fantastischen schwedischen Verteidiger Gustaf Ericson (WR 369) erwähnt werden, der mit 0:2 in Führung lag. Weber erzielte letztendlich Platz 17 und konnte so seine hervorragende mentale und physische Belastbarkeit in einem derart langen Turnier mit intensiven Matches unter Beweis stellen. Leider konnte Dimitri Brunner aus Krankheitsgründen an diesem Turnier nicht antreten.

Ergebnisse Einzel

 

Ergebnisse Mannschaft