Sabine Winter und Alexis Lebrun am CCB Europe Top16 Cup Montreux 2026 ganz oben

Sabine Winter aus Deutschland und Alexis Lebrun Lebrun aus Frankreich setzen sich am CCB Europe Top 16 Cup 2026 in Montreux die Krone auf. Winter gestand ihrer Finalgegnerin Bernadette Szőcs gerade mal zwölf Punkte zu und sicherte sich ihren ersten Titel in Montreux. In der Neuauflage des Herren-Finalspiels von 2025 setzte sich erneut Alexis Lebrun gegen Darko Jorgić durch und schaffte somit die Titelverteidigung.

 

Text: Sebastian Lauener / Fotos: Rémy Gros (Fotoalbum)

 

Sabine Winter mit dominantem Auftritt

Nachdem Sabine Winter im Vorjahr das Qualifikationsturnier überstehen musste und eher überraschend bis ins Halbfinale vorstiess, kehrte sie 2026 als Nummer 1 Europas nach Montreux zurück. Auch 2026 traf sie im Halbfinal auf ihre Landsfrau Han Ying, allerdings nutzte Winter die Chance auf Revanche für vergangenes Jahr und marschierte mit dem 3:0-Sieg ( 11:8, 11:5, 11:9) gegen die erfahrene Verteidigungskünstlerin und Vorjahressiegerin in den Final. Dort traf sie auf die Rumänin Bernadette Szőcs, welche die Französin Yuan Jia Nan mit 3:1 (9:11, 11:9, 11:5, 11:5) in die Schranken gewiesen hatte.

 

Das Finale sollte zu einer Machtdemonstration werden: Zum wiederholten Male hatte Szőcs kein Rezept gegen das Spiel von Sabine Winter. Die Deutsche setzte den Antitopbelag auf der Rückhand sehr effektiv ein und liess wiederholt starke Vorhandschläge folgen. Das Verdikt lautete letztendlich 3:0 (11:4, 11:4, 11:4) und Sabine Winter, die über das gesamte Turnier nur einen Satz abgeben musste, krönte sich somit in überlegener Manier erstmals zur Siegerin in Montreux.

 

Alexis Lebrun gegen Darko Jorgić: Eine Reprise des vergangenen Jahres

Im Herrenfinale kam es zur selben Paarung wie 2025: Alexis Lebrun (Frankreich) traf auf Darko Jorgić (Slowenien). Während der Erstgenannten die Titelverteidigung anstrebte, wollte Letzterer seinen vierten Triumph in Montreux feiern. Lebrun, wohl beflügelt durch seinen Halbfinalsieg gegen den jüngeren Bruder Felix (11:9, 11:6, 11:9), legte einen Blitzstart hin und entschied die ersten beiden Sätze stilsicher für sich mit jeweils 11:6. Jorgić, der dreieinhalb Stunden vorher gegen Benedikt Duda reüssierte (11.7, 6:11, 11:7, 11:4) gelang es anschliessend, dem Weltranglistenzehnten Paroli zu bieten und den dritten Satz mit 11:9 knapp abzunehmen.

 

Im vierten Satz konnte Lebrun allerdings nochmal zulegen: Er erspielte sich schnell einen Vorsprung, den er bis zum Matchball wahren konnte. Mit dem zweiten Versuch gelang es schliesslich und er gewann den letzten Satz des Turniers erneut mit 11:6. Der Zweiundzwanzigjährige holt somit seinen zweiten Titel und es ist nicht unwahrscheinlich, dass dies nicht der letzte Top16-Titel sein wird.

 

Versprochen ist versprochen und so stürzten sich die beiden Champions Sabine Winter und Alexis Lebrun beim Bad im kalten Wasser des Genfersees:

 

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