Der TTC Carouge konnte sich nach der Superfinalniederlage rehabilitieren und in Wetzikon seinen Cup-Titel eindrücklich verteidigen.
Text: Sebastian Lauener / Fotos: René Zwald (Fotoalbum)
Am Samstag, den 13. Juni, trafen sich die Viertelfinalisten des Schweizer Cups in Wetzikon zum Viertelfinale, Halbfinale und Finale.
Die Viertelfinals boten selten grosse Spannung: Das als Aussenseiter gehandelte Burgdorf bodigte aufgrund der jeweiligen Klassierungspunkte erwartungsgemäss den amtierenden Schweizer Meister ZZ-Lancy mit 8:0, Vernier schlug im Genfer Duell Châtelaine mit 8:1 und Carouge schlug in einer Art vorgezogenem Endspiel ABTT mit 8:1, wobei insbesondere die erste Einzelrunde mehrfach umkämpft war und teils der 5. Satz entscheiden musste. Im vierten Spiel leistete Gastgeber Wetzikon gegen Basel erheblichen Widerstand, aber auch hier setzte sich am Schluss das Team durch, das insbesondere an den ersten beiden Positionen stärker einzustufen war: Basel holte sich den Sieg mit 8:4.
Auch in den Halbfinals kam es zu Machtdemonstrationen: Das anhand der angetretenen Spielern nun als Favorit gehandelte Carouge zerlegte Vernier mit 8:0 und gab nur im Doppel einen Satz ab. Ebenfalls mit 8:0 siegte Basel über Burgdorf, wobei die Emmentaler immerhin mehrere enge Parteien hatten und sich zweimal erst im Entscheidungssatz geschlagen geben mussten.
Im Finale trafen somit Carouge aus der höchsten und Basel aus der zweithöchsten Schweizer Spielklasse aufeinander. Das Genfer Team war bestrebt, den Titel zu verteidigen, und hatte eigens für den Cupfinal Stéphane Ouaiche lizenziert, der an diesem Tag noch nicht in die Nähe eines Satzverlusts gekommen war. Dies sollte denn auch im Finale so bleiben – zwar war Basel einmal nahe am Ehrenpunkt, aber die insgesamt vier gewonnen Sätze reichten dafür nicht aus. Carouge verteidigte mit dem 8:0 somit seinen Cup-Titel somit auf überzeugende Art und Weise.
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