DHS Swiss Table Tennis Open
Rachel Moret und Lionel Weber im Viertelfinale
Mit der Viertelfinalqualifikation von Rachel Moret bei den Damen und Lionel Weber bei den Herren war die Sensation im Vallée de la Jeunesse in Lausanne perfekt. Den Zuschauern bietet sich damit die Gelegenheit, die Schweizer Spieler auch am Sonntag lautstark anzufeuern.
Text un Foto: Laurent Langel
Bei den Damen brauchte es entweder einen ersten Rang, um sich direkt fürs Viertelfinale zu qualifizieren, oder einen zweiten Rang und den Sieg im Barragespiel. Nachdem Rachel Moret (WR 194) gegen die Nummer 1 der Gruppe, die Spanierin Sara Ramirez (WR 120), verloren hatte, musste sie den Weg über das Barragespiel nehmen. Zuvor musste die Schweizerin allerdings das Spiel gegen die Israelitin Nicole Trosman (WR 245) gewinnen. Nachdem sie den Match in drei Sätzen für sich entscheiden konnte, traf sie im Barragespiel auf die Dänin Stefanie Christensen (WR 333). Dank einem weiteren Dreisatzsieg qualifizierte sich Moret schliesslich fürs Viertelfinale.
Rahel Aschwanden und Céline Reust konnten sich nicht qualifizieren und schlossen auf dem dritten bzw. vierten Gruppenrang ab. Aschwanden verlor dabei gegen ihren früheren Nationalcoach Laurie Castes im Entscheidungssatz unglücklich mit 9:11.
Rachel Moret – Georgina Pota (WR 38): 1-4
Lionel Weber mit dem schönsten Sieg seiner Karriere
Bei den Herren brauchte es ein Gruppensieg für die Qualifikation. Lionel Weber (WR 310) liess sich davon nicht beeindrucken und bestätigte mit einem gewaltigen Exploit seinen Platz an der Spitze der Serie 3. Obwohl er gegen die französische Legende Christophe Legoût mit 0:2 im Rückstand gelegen hatte, konnte er sich schliesslich mit 11:9, 11:8, 11:8 unter dem tosenden Applaus des begeisterten Publikums durchsetzen. Um die Sensation perfekt zu machen, obsiegte er schliesslich auch gegen den Dänen Claus Nielsen (WR 283). Der Sieg war hart, aber schön und stand mit 11:9 im Entscheidungssatz zu Buch. Wie Rachel Moret wird auch Lionel Weber die Schweiz am Sonntag in Lausanne vertreten.
Einen etwas bitteren zweiten Gruppenplatz musste Elia Schmid (WR 289) entgegennehmen. Gegen den Franzosen Paul Gauzy (WR 315) verlor er trotz zwei Matchbällen. Dann gewann er gegen die Nummer 1 der Gruppe, den Franzosen Mehdi Bouloussa (WR 218). Da Bouloussa aber gegen Gauzy verloren hatte, erbte Gauzy den ersten Platz. Applaus verdient in dieser Gruppe der schöne Sieg von Gaël Vendé (WR 619) gegen Nielsen.
Lionel Weber – Stefan Fegerl (WR 23): 3-4
Sonntag: live-streaming

