Tischtennis, Spannung und Gemeinschaft: PingPongParkinson kürt seine Schweizer Meister in Lausanne

151 Spiele, sechs Wettbewerbe und zahlreiche emotionale Momente: Bei den zweiten Schweizer Meisterschaften von PingPongParkinson Schweiz in Lausanne kämpften 31 Spielerinnen und Spieler um die nationalen Titel. Neben hochklassigem Tischtennis standen vor allem Gemeinschaft, Bewegung und die Freude am Sport im Mittelpunkt.

Text: Andreas Michel / Fotos: Eugen Merz

 

Spannende Ballwechsel, packende Duelle und vor allem viel Begeisterung für den Tischtennissport prägten die zweiten Schweizer Meisterschaften von PingPongParkinson Schweiz in der Vaudoise Arena. 31 Spielerinnen und Spieler, darunter sieben Frauen, kämpften am 30. August 2026 in sechs Wettbewerben um die nationalen Titel. Insgesamt wurden an den beiden Turniertagen 151 Partien ausgetragen.

Gastgeber der Meisterschaften war der Lausanne Club Tennis de Table. In der modernen Sportanlage trafen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Deutschschweiz und der Romandie aufeinander. Neben den sportlichen Leistungen standen auch die Werte von PingPongParkinson im Mittelpunkt: Wettkampfgeist, gegenseitige Unterstützung und die Freude am gemeinsamen Sport.

 

Christine Maertens schreibt Erfolgsgeschichte

Für das sportliche Ausrufezeichen sorgte Christine Maertens. Die Titelverteidigerin gewann erneut das Damen-Einzel und sicherte sich zusammen mit Rolf Gödl auch den Schweizer Meistertitel im Mixed-Doppel. Mit insgesamt drei Schweizer-Meister-Titeln ist Maertens damit die erfolgreichste Spielerin in der Geschichte von PingPongParkinson Schweiz.

Auch bei den Herren wurden neue Champions gekürt. In der Kategorie 1 setzte sich Lino Costa durch. Der neue Schweizer Meister blieb auch im Herren-Doppel ungeschlagen und gewann gemeinsam mit Heimo Brauner die Goldmedaille. Mit zwei Titeln gehörte Costa zu den erfolgreichsten Akteuren des Wochenendes.

Den Titel in der Kategorie 2 sicherte sich Carlo Zanatta, der sich erstmals zum Schweizer Meister krönte.

Für ein starkes Zeichen der sprachregionalen Verbundenheit sorgte das Damen-Doppel: Die Deutschschweizerin Daniela Beurer und die Romande Nathalie Waridel gewannen gemeinsam Gold. Auch im Mixed-Doppel standen mit Waridel und dem Franzosen Franck Anthonioz Spielerinnen und Spieler aus unterschiedlichen Sprach- und Landesregionen auf dem Podest.

 

151 Spiele in sechs Wettbewerben

Die Meisterschaften wurden in den Kategorien Damen-Einzel, Herren-Einzel Kategorie 1 und 2, Damen-Doppel, Herren-Doppel sowie Mixed-Doppel ausgetragen. Das abwechslungsreiche Turnierprogramm sorgte für zahlreiche hochklassige und emotionale Begegnungen.

Für viele Teilnehmende bedeutet Tischtennis weit mehr als sportlichen Wettkampf. Der Sport fördert Bewegung, Konzentration und Koordination und schafft gleichzeitig Gemeinschaft. Für viele Menschen mit Parkinson bietet er die Möglichkeit, die Krankheit für einige Stunden in den Hintergrund treten zu lassen.

Nach der erfolgreichen Premiere 2025 in Luzern setzten die zweiten Schweizer Meisterschaften in Lausanne ein weiteres Zeichen für das Wachstum von PingPongParkinson in der Schweiz. Die Veranstaltung zeigte eindrücklich, wie aus regelmässigem Training sportlicher Ehrgeiz, Wettkampfatmosphäre und eine starke Gemeinschaft entstehen können.

PingPongParkinson Schweiz dankt dem Lausanne Club Tennis de Table für die Gastfreundschaft sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum erfolgreichen Gelingen der Meisterschaften beigetragen haben.