Wädenswil steigt wieder ab
Rapid Luzern rückt in der NLA auf Platz 6 vor
Foto: René Zwald
Si. In der Tischtennis-NLA der Männer ist am vergangenen Wochenende die erste Entscheidung gefallen: Wädenswil steigt nach nur einem Jahr wieder aus der höchsten Spielklasse ab. Titelverteidiger Rio-Star Muttenz gewann den Spitzenkampf in Meyrin mit 6:3 und bleibt unangefochten Leader.
Die Basler, die sich am Samstag bei Veyrier problemlos mit 6:1 durchgesetzt hatten, gerieten gegen die Genfer nie ernsthaft unter Druck. Andrew Rushton bezwang zwar Schweizer Meister Elia Schmid, doch zu mehr als zwei weiteren Siegen für den Engländer und für Lorincz Barna gegen Dominic Schaufelberger reichte es Meyrin nicht.
Die Genfer verteidigten allerdings ihren zweiten Platz mit einem klaren 6:1-Erfolg im Verfolgerduell gegen UGS-Chênois.
Nebst Rio-Star gewannen auch Lugano, das sich damit als viertes Team für die Playoffs qualifiziert hat, und Rapid Luzern beide Partien dieser Wochenend-Doppelrunde. Die Tessiner besiegelten am Samstag mit einem klaren 6:1-Heimsieg den Abstieg von Wädenswil und liessen am Tag danach auch dem ohne Fredrik Möller angetretenen Wil SG mit einem 6:2-Erfolg keine Chance.
Von der Abwesenheit des Schweden hatte am Vortag bereits Rapid Luzern mit einem 6:4-Heimsieg gegen die Ostschweizer profitiert. Die Innerschweizer, für die der Deutsche David Daus alle acht Einsätze siegreich gestaltete, gewannen danach gegen Wädenswil zwar nur 6:4, rückten damit aber auf Platz 6 vor.
Dieser Ranggewinn erfolgte auf Kosten von Veyrier, das am Wochenende wie Wil SG und Wädenswil ohne Sieg blieb. Die Genfer liegen nach den 1:6-Niederlagen gegen Rio-Star und UGS-Chênois nun vor den beiden letzten Runden zwei Punkte hinter Rapid Luzern zurück und dürften es schwer haben, den zweitletzten Platz noch einmal abzugeben. Immerhin steigt der Siebte ab neu nicht mehr direkt ab, sondern kann seinen Platz in der höchsten Spielklasse noch gegen den Verlierer des NLB-Finals verteidigen.

