WTT Youth Contender Linz 2026 – 1. Tag

Das Jahr beginnt für den Nachwuchs mit einer Reise nach Österreich: Eine Delegation von acht Spielerinnen und Spieler reisten nach Linz, um die Schweiz im Nachbarland am WTT Youth Contender zu vertreten.

 

Text: Sebastian Lauener / Foto: Samir Mulabdic

 

U13-Kategorie der Mädchen

Am ersten Turniertag des 8. Januars spielten Emily Wu und Elina Hu ihre jeweiligen Gruppen souverän runter: Beide Spielerinnen gaben gegen ihre vier Kontrahentinnen jeweils nur einen Satz ab und konnten so souverän ihre Gruppen gewinnen. Heute folgen für beide zumindest die Viertelfinalspiele oder vielleicht noch mehr: Cheftrainer Samir Mulabdic schätzt eine Halbfinalqualifikation als realistisch ein.

 

U17-Kategorie der Mädchen

Akhyata Patra, Ilvi Ulrich und Enya Hu traten in der U17-Serie an. Die erstgenannte Neuhauserin schied leider nach zwei Niederlagen, unter anderem gegen die topgesetzte Japanerin Miku Matsushima, bereits in der Gruppe aus. Ulrich und Hu ihrerseits gelang die Qualifikation für die KO-Phase: Ulrich gab im ersten Satz nach 2:1-Führung gegen die Rumänin Patricia Stoica leider das Heft noch aus der Hand und unterlag zweimal in der Verlängerung. Mit einem anschliessenden 3:1-Sieg konnte sie sich den zweiten Platz sichern. Enya Hu errang in ihrer Gruppe zwei 3:1-Siege, womit die Muttenzerin als Gruppensiegerin ins KO einzog. Nach jeweils einem Freilos gewann Hu ihr Spiel gegen die Ukrainerin Ilona Buhai mit 3:0, während Ulrich gegen die Ungarin Johanna Petery mit 0:3 leider den Kürzeren zog. Für Enya Hu, die notabene als U13-Spielerin in dieser Kategorie angetreten war, war schliesslich abends um 21:30 Uhr auch Schluss: Sie unterlag im Achtelfinale der Tschechin Hanka Kodet in drei Sätzen.

 

U17-Kategorie der Knaben

Lowis Vogler, Levi Ulrich und Elias-Mate Simo vertraten die Schweiz im U17 der Knaben. Simo konnte sich im ersten Gruppenspiel noch in der Verlängerung in den Entscheidungssatz retten, unterlag hier jedoch gegen seinen deutschen Widersacher Tien Nghia Phong. Dank eines anschliessenden 3:0-Sieges konnte er sich das Weiterkommen sichern. Ulrich erreichte dank des Satzverhältnisses den zweiten Gruppenrang: Gegen den nachmaligen Gruppenersten obsiegte der Spieler von Rapperswil-Jona im fünften Satz mit 12:10, anschliessend musste er sich jedoch selbst mit 2:3 geschlagen geben. Vogler bekundet in der Gruppenphase keine Mühe und holte zwei 3:0-Siege.

Während für den Berner Simo bereits in der ersten KO-Runde Endstation war, ging Ulrich zum dritten Mal in Folge über fünf Durchgänge und konnte sich schliesslich mit 3:2 durchsetzen. Der Luzerner Vogler profitierte von einem Freilos. Im anschliessenden Sechzehntelfinale unterlag Levi Ulrich dem an Nummer 1 gesetzten Rumänen Robert Istrate, ohne einen Satz zu gewinnen. Lowis Vogler seinerseits setzte sich zuerst gegen Benjamin Girlinger aus Österreich durch und anschliessend auch gegen Kacper Piwowar aus England mit 3:2, gegen den er vormals auch bereits reüssierte. Vogler könnte somit heute Ulrich rächen: Er trifft im Viertelfinal um 16:45 Uhr ebenfalls auf Istrate.

 

«Schön, konnten Enya und Lowis so spät noch spielen», sagt Samir Mulabdic. «Es ist heute nichts ausserordentlich Überraschendes passiert, aber alle Spielerinnen und Spieler haben ihre Trainingsfortschritte und Entwicklung bestätigt. Grundsätzlich ist die Saison aber noch lang und wir hoffen weiterhin auf kontinuierliche Entwicklungen und gute Resultate.»

 

Am heutigen Freitag werden vor allem die Mixed-Doppel den Spielplan dominieren. Alle Ergebnisse und geplanten Spiele sind hier zu finden.