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Geschichte des ZZ-Lancy

2018 11 13 09 52 50 Journal semanine sportive pdf.pdf Adobe Acrobat Reader DCWoher kommt eigentlich das „ZZ“ in ZZ-Lancy?

So mancher Sportverein hat ein Kürzel im Namen. „YB“ steht für Young Boys, das ist soweit bekannt, aber was bedeutet das ZZ in ZZ-Lancy? Dieser Sidespin-Beitrag geht dem Ursprung des doppelten Z auf den Grund.

 Texte: Annina Häusli / Images: zvg

 

Der Genfer Club aus Lancy stellt aktuell drei Nationalliga-Mannschaften, in jeder Liga (NLA, NLB und NLC) eine. Die Nationalliga steht auch am Anfang des CTT ZZ-Lancy. «Der Club wurde aus einer unterschiedlichen Sichtweise, einem Problem der Organisation, der Fähigkeiten und der Einschränkungen des CTT Rapid-Genève geboren», steht es in den Club-Memoiren geschrieben.

 

Will heissen: Im Jahr 1962 besass der CTT Rapid-Genève eine Nationalliga A-Mannschaft. Drei Spieler des Clubs, André Steckler, Roger Boll und René Lorétan, hätten ebenfalls gerne in der obersten Liga gespielt, doch aufgrund reglementarischer (nur eine Mannschaft pro Verein darf in der NLA spielen) und internen (Der Club gab anderen Spielern den Vorrang, da der Club zu dieser Zeit zu den besten des Landes gehörte und dementsprechend viele sehr gute Spieler hatte) Gründen beschlossen die drei Spieler, einen eigenen Club zu gründen.

 

„Spielverderber“ AGTT

Um ihrem Unmut über die ganze Situation Ausdruck zu verleihen, tauften sie ihren neugegründeten Verein „Zizanie TTC“, auf Deutsch „TTC Zank und Streit“. Diesem Namen schob allerdings der Genfer Regionalverband (AGTT) den Riegel vor. «Der Vorstand des AGTT stellte schnell fest, dass ein solcher Name nicht nur für die anderen Vereine des Genfer Verbands schädlich wäre, sondern auch für die anderen Versoix-Verbände und sogar für den gesamten Tischtennissport.», schreibt Clubmitglied Bernard Correvon in seinem Artikel über die Ursprünge des ZZ-Lancy. Also stellten Loréton, Boll und Steckler einen neuen Antrag, dieses Mal mit dem Namen „Z.Z. T.T.C.“, also eine abgekürzte Version von „Zizanie“. Gegen diesen Namen konnte der AGTT nicht mehr viel einwenden, und so kam es, dass der „ZZ TTC“ in der Saison 1963/63 zum ersten Mal in die Meisterschaft eingriff.

 

Dies in der 2. Liga, welche Steckler, Boll und Lorétan gewinnen konnten und so den Aufstieg in die 1. Liga schaffte. Für den Club ging es in der Folge weiter steil nach oben. In der Saison 1967/68 spielte die erste Mannschaft dann erstmals ganz oben mit, also bloss fünf Jahre nach der Gründung. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Club über 65 Lizenzierte und ganze 24 Mannschaften.

 

Die Suche nach dem Clublokal

 

Eine weitere Anekdote, die Bernard Correvon in seinem Artikel 1982, also anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des ZZ-Lancy niederschrieb, handelt von den Hallen, in denen der Club zu Beginn seine Spiele austrug. Während in der ersten Saison freundlicherweise im Lokal des CTT Carouge gespielt werden durfte, zog „ZZ“ ab der zweiten Saison in das „Pavillon des Sports“. Da diese Halle aber bereits häufig besetzt war, sowie wegen immer mehr Mannschaften für Platzprobleme sorgte, ging die Suche nach einem eigenen Lokal weiter.

 

1964 spielte der Club ein Jahr lang im ehemaligen Spiellokal des CTT Silver Star. Auch dieses brachte jedoch seine Tücken mit. So erinnert sich Corravan, selbst bei Minusgraden in der Halle gespielt zu haben, weil niemand eine Stunde vor Matchbeginn den Ofen angeheizt hat. Ausserdem habe man immer 20-Rappenstücke dabei haben, da das Licht über einen Vorauszahlungsschalter funktionierte. So sei es mehr als einmal vorgekommen, dass mitten im Spiel plötzlich das Licht ausging und man mehr Geld einwerfen musste, um nicht im Dunkeln zu stehen.

 

Dank der Gemeinde Lancy  konnte der Club bereits ein Jahr später weiterziehen. Auch das vierte Heimlokal des ZZ kam mit Eigenheiten – so befand es sich im ersten Stock einer alten Farm, gleich neben einem Hallenbad. «Eine Gasheizung verteilte die Wärme, vorausgesetzt, der Winter war nicht zu kalt», schreibt Corravan über die „Halle“.

 

1973 folgte dann der Umzug in das heutige Lokal an der Avenue du Curé-Baud, wo sich der Club sich eingerichtet hat und auch heute noch in der Nationalliga für Furore sorgt.   

 

Weitere Artikel in der November-Ausgabe des Sidespins:

Porträt Lars Posch

Kinofilm 25km/h

Tischtennistheorie: Service gegen VH-Spieler

 

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